Do., 14.07.2022 , 17:28 Uhr

Corona und Urlaub

Ostbayern: Ab Montag streicht Länderbahn Züge

Ab kommenden Montag streicht die Länderbahn mehrere Alexzüge auf der Strecke München-Regensburg-Hof: Grund ist neben Krankheitsausfällen die Urlaubszeit.

Weil viele Länderbahn-Mitarbeiter Urlaub oder eine Corona-Infektion haben, fallen ab Montag zwischen München und Hof zahlreiche Alex-Züge aus. «Die Corona-Sommerwelle in Kombination mit der anstehenden Urlaubszeit trifft uns gerade mit voller Wucht», sagte der Geschäftsführer der Länderbahn, Wolfgang Pollety, am Donnerstag. Unter größten Anstrengungen und mit der Hilfe vieler Kolleginnen und Kollegen aus dem Fahrdienst habe man in den vergangenen Tagen den Verkehr aufrechterhalten. Dies sei so nicht dauerhaft umsetzbar. Deshalb müssten ab kommender Woche täglich bis zu zehn Verbindungen zumindest teilweise gestrichen werden.

Die nicht fahrenden Züge sollen größtenteils durch Busse ersetzt werden. Zudem verweist das Unternehmen für den Abschnitt zwischen Regensburg und Hof auf die Oberpfalzbahn, zwischen Regensburg und München könnten der RE22 und die S1 Alternativen sein. Der ausgedünnte Fahrplan soll bis Ende August gültig sein.

Weitere Informationen können Sie der Pressemitteilung entnehmen.

dpa

 

 

Pressemitteilung der Länderbahn

Ab kommenden Montag, 18.07.22, wird für den alex-Verkehr der Länderbahn vorübergehend ein angepasstes Betriebskonzept eingeführt werden. Grund dafür sind seit langem auf hohem Niveau anhaltende Krankenstände insbesondere beim Zugbegleitpersonal; diese sind bedingt durch Corona-Erkrankungen und deren Auswirkungen, aber auch durch deutlich erhöhte körperliche Anforderungen aufgrund der vielen Ausnahmesituationen der vergangenen Monate. Hinzu kommet nun die Urlaubszeit mit den dringend nötigen Erholungen für das Personal. Dadurch entstehen akute Engpässe in der Personalverfügbarkeit.

Nun stößt die Länderbahn an ihre Grenzen und muss einzelne Zugleistungen durch Busse ersetzen. Auf der anderen Seite können einzelne, stark ausgelastete Züge verlängert und damit eine höhere Kapazität angeboten werden.

Um die Fahrgäste vor kurzfristigen Ausfällen zu schützen und für sie eine weitestgehende Verlässlichkeit zu erreichen, wird ab 18.07.2022 ein angepasstes Betriebskonzept für den alex eingeführt: Bis zu zehn Teilleistungen zwischen Hof und München – vor allem in Tagesrandlagen – werden dann größtenteils durch Busse ersetzt. Zwischen Hof und Regensburg wird teilweise auch auf Verbindungen der oberpfalzbahn verwiesen. Bei den Teilausfällen zwischen Regensburg und München können die RE22 bzw. die S1 gute Reisealternativen sein. Ziel des Betriebskonzeptes ist es, eine möglichst geringe Beeinträchtigung des alex-Verkehrs zu erreichen und dabei trotz der Einschränkungen eine verlässliche Planbarkeit von Reiseverbindungen für die Fahrgäste zu ermöglichen.

„Die Corona-Sommerwelle in Kombination mit der anstehenden Urlaubszeit trifft uns gerade mit voller Wucht. Home-Office und mobiles Arbeiten sind für unsere Fahrpersonale keine Option. Erkrankte müssen sich, selbst wenn sie keine akuten Symptome aufweisen, isolieren und stehen uns damit nicht zur Verfügung. Gleichzeitig gehen viele Kolleginnen und Kollegen in den herbeigesehnten Jahresurlaub. Unter größten Anstrengungen und mit der Hilfe vieler Kolleginnen und Kollegen aus dem Fahrdienst haben wir in den vergangenen Tagen den Verkehr aufrechterhalten. Dies ist so nicht dauerhaft umsetzbar. Für unsere Fahrpersonale und vor allem für unsere Fahrgäste brauchen wir Verlässlichkeit.“,

erklärt Wolfgang Pollety, Geschäftsführer der Länderbahn.

Informationen finden Reisende auf der Homepage der Länderbahn. Bei den digitalen Auskunftsmedien sind entsprechende Hinweise hinterlegt. Die Länderbahn bittet alle Reisenden um Verständnis und um genauen Blick in ihre Reiseinformation rechtzeitig vor Reiseantritt.

 

Hier finden Sie den ab 18.07.2022 geltenden Fahrplan für den alex RE2:

https://www.laenderbahn.com/al…

Das könnte Dich auch interessieren

03.03.2026 Regensburg: Tag der Archive 2026 am 6. und 7. März Unter dem bundesweiten Motto „Alte Heimat – Neue Heimat“ öffnen staatliche, kommunale, kirchliche und private Archive ihre Türen und gewähren Einblicke in ihre Arbeit und Bestände. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Angebot mit Führungen, Präsentationen und Vorträgen. Führungen am 6. März: Spitalarchiv, Universitätsarchiv und Fürst Thurn und Taxis Zentralarchiv Am Freitag, 6. März 2026, 03.03.2026 Regensburg: Jeder zehnte Arbeitnehmer suchtgefährdet – Caritas setzt klares Zeichen In Deutschland gilt jeder zehnte Arbeitnehmer als suchtgefährdet. Suchtprobleme machen damit auch vor Werkstoren und Bürotüren nicht halt. Die Folgen sind spürbar: mehr Fehlzeiten, mehr Arbeitsunfälle und sogar Frühverrentungen. Der bundesweite wirtschaftliche Schaden liegt laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen bei über 30 Milliarden Euro . Bei der Fachambulanz für Suchtprobleme im Caritasverband Regensburg ist nun 23.02.2026 Bayern: Exporte steigen 2025 leicht Bayerns exportabhängige Industrie hat sich im Jahr 2025 trotz schwieriger Bedingungen behauptet. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, stiegen die weltweiten Ausfuhren um 0,9 Prozent auf knapp 227 Milliarden Euro. Gleichzeitig legten auch die Importe um 0,9 Prozent auf 229,3 Milliarden Euro zu. Damit bleibt es bei einem – wenn auch vergleichsweise kleinen – Handelsdefizit. Besonders 23.02.2026 75 Jahre Krones: Vom Neutraublinger Handwerksbetrieb zum globalen Technologiepartner