Do., 22.12.2022 , 13:21 Uhr

Ostbayern: Wenige Unfälle trotz Glatteis und Regenfälle

Drohte dem Süden und Osten Bayerns zunächst Gefahr durch Glätte, stehen nun dem Westen des Freistaats ungemütliche Tage ins Haus: Mit milderem Wetter wird viel Regen erwartet - teils mit Unwetter-Gefahr.

Nach Unwetterwarnungen durch Glätte drohen jetzt in einigen Teilen Bayerns stärkere Regenfälle und Sturm. Einsetzender Dauerregen und Tauwetter haben am Donnerstag im Allgäu teils Unwetterpotenzial, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch mit. In der Nacht zum Donnerstag müsse im Südosten Bayerns außerdem örtlich erneut mit Glätte durch überfrierende Nässe gerechnet werden.

Trotz einer Glatteiswarnung des DWD für Niederbayern und die Oberpfalz blieb die Situation am Mittwoch auf den Straßen zunächst entspannt. Der DWD hatte anfangs Schlitterpartien auf den Autobahnen und Straßen befürchtet. Die Polizeipräsidien Niederbayern und Oberpfalz stellten jedoch keine besonders hohe Zahl von Unfällen fest, wie Polizeisprecher mitteilten.

Die Lage soll sich laut DWD bis zum Wochenende weiter entspannen. Die Gefahr von Glätte sei von Freitag an eher gering. Allerdings könnte es örtlich stürmisch werden. In Gipfellagen der Mittelgebirge und in tieferen Lagen von Schwaben und Oberbayern seien von Donnerstag an zeitweise stürmische Böen von bis zu 70 Stundenkilometer möglich. Auch am Freitag soll es weiter stürmisch bleiben.

Vor allem im Westallgäu ist demnach zudem mit heftigen Regenfällen zu rechnen. In der Region würden bis Samstag bis zu 90 Liter pro Quadratmeter erwartet, in Staulagen auch mehr als 100, teilte der DWD mit. Durch die Schneeschmelze bei milderen Temperaturen dürften Bäche und Flüsse zudem mehr Wasser führen.

dpa

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