Fr., 04.12.2015 , 09:30 Uhr

Ortsumfahrung Lederdorn: Gespräch in Regensburg

Regierungspräsident Axel Bartelt hat den Landrat des Landkreises Cham, Franz Löffler, den Stimmkreisabgeordneten des Bayerischen Landtags, Dr. Gerhard Hopp, den Bürgermeister von Chamerau, Stefan Baumgartner, sowie Alfred Klein, Xaver Heigl, und Horst Zinner von der Interessengemeinschaft PRO Ortsumgehung Lederdorn zu einem gemeinsamen Gespräch in die Regierung der Oberpfalz eingeladen. Außerdem war das Planungsbüro BBI durch Bernhard Pritscher und das Staatliche Bauamt Regensburg vertreten. Alle Beteiligten waren sich am Ende des konstruktiven Gesprächs einig, dass das gerichtliche Verfahren möglichst schnell abgeschlossen werden soll, damit die Ortsumfahrung Lederdorn rasch realisiert und damit die Belastung der Anwohner durch den Durchgangsverkehr reduziert wird.

Das Verwaltungsgericht Regensburg hatte die Regierung der Oberpfalz gemäß der Niederschrift über die mündliche Verhandlung am 19.11.2015 beauftragt, die Berechnungsunterlagen zum Kriterium „Baukosten“ einschließlich der dort enthaltenen Unterpunkte Bauwerke vorzulegen. Das Fehlen der detaillierten Berechnungsgrundlagen, die vom Gericht vom Planungsbüro gefordert wurden, hatte zum Unmut bei vielen Bürgerinnen und Bürgern geführt, die sich seit Jahren für die Ortsumfahrung einsetzen.

Die fehlenden Berechnungsunterlagen sind nunmehr vom beauftragten Planungsbüro zusammengestellt worden. Sie umfassen einen großen Leitz-Ordner und liegen seit heute der Regierung der Oberpfalz vor. Die Regierung der Oberpfalz wird nach einer sorgfältigen Prüfung bis Mitte nächster Woche diese ergänzenden Berechnungsunterlagen zusammen mit einer Stellungnahme an das Gericht übersenden. „Mir ist es ein Anliegen, dass das Gericht alle zusätzlich geforderten Entscheidungsgrundlagen so schnell wie möglich vorliegen hat, damit möglichst schnell eine Entscheidung getroffen werden kann“, betonte Regierungspräsident Axel Bartelt.

Pressemitteilung Regierung der Oberpfalz

Das könnte Dich auch interessieren

14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 03.09.2026 Regensburg: Bundespolizei nimmt 36-Jährigen am Hauptbahnhof fest Haftbefehl bei Kontrolle entdeckt Gegen 15.30 Uhr kontrollierten Bundespolizisten den 36-Jährigen am Hauptbahnhof Regensburg. Bei der Überprüfung seiner Personalien im Fahndungssystem stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen in Thüringen hatte wegen Bedrohung nach dem 36-Jährigen gefahndet. Daraufhin nahm die Bundespolizei den Mann fest und brachte ihn zur 01.09.2026 Landkreise Regensburg und Cham: Polizist nach Verfolgungsjagd schwer verletzt Eine eineinhalbstündige Verfolgungsfahrt hat am Montagabend die Polizei in den Landkreisen Cham und Regensburg beschäftigt. Ein 18-Jähriger flüchtete vor einer Verkehrskontrolle und wurde schließlich bei Brennberg gestoppt. Ein Polizist wurde bei der Festnahme schwer verletzt.   Flucht vor der Polizei Gegen 22.17 Uhr wollte die Polizei den 18-Jährigen bei Rettenbach kontrollieren. Statt anzuhalten, flüchtete er 26.08.2026 Regensburg: Mann onaniert im Zug vor Fahrgästen und kleiner Enkelin Ein 49-jähriger Mann soll sich am Dienstag in einem Zug vor Fahrgästen onaniert haben. Mit ihm reiste seine siebenjährige Enkelin. Das Jugendamt Cham nahm das Mädchen in Obhut.   Vorfall kurz vor Regensburg Eine junge Frau meldete den Vorfall gegen 10.20 Uhr bei der Bundespolizei. Der Mann soll sich im Regionalexpress 25 von München nach