Di., 04.07.2023 , 09:50 Uhr

Öko-Modellregion Stadt.Land.Regensburg: Bio-Hofcafé Lammel in Matting eingeweiht

Der Landkreis Regensburg ist mit der Einweihung des Bio-Hofcafés der Familie Lammel am 2. Juli um eine Ausflugsattraktion reicher.

Hier die Pressemitteilung des Landratsamtes Regensburg:

Der Landkreis Regensburg ist mit der Einweihung des Bio-Hofcafés der Familie Lammel am 2. Juli um eine Ausflugsattraktion reicher. Direkt am Donauradweg in Pentling/Matting gelegen, lädt das Bio-Hofcafé an den Wochenenden von Mai bis Oktober jeweils ab 14 bis in die Abendstunden zum Verweilen ein. Verwöhnt wurden die Gäste mit bio-regionalen Köstlichkeiten. Auch der stellvertretende Landrat Willi Hogger sprach ein Grußwort.

„Wir freuen uns, dass die Arbeit der Öko-Modellregion Stadt.Land.Regensburg immer mehr Früchte trägt“, sagt Landrätin Tanja Schweiger. Die Familie Lammel biete mit der Eröffnung ihres Bio-Cafés allen Bürgerinnen und Bürgern aus Stadt und Landkreis eine interessante, neue Anlaufstelle, bei der bio-regionaler Genuss an erster Stelle stehe, so die Landrätin weiter.

Förderung hält Wertschöpfung in der Region

Durch die geförderte „Profi-Getreidemühle“ wird wertvolles Getreide verarbeitet, welches in den eigenen Backerzeugnissen für das Hofcafé verwendet wird. „Die Kuchen werden großteils aus unserem eigenem Mehl gebacken“, erklärt Betriebsleiter Josef Lammel. Die Umsetzung des Bio-Hofcafés wurde auch durch die Unterstützung mit Fördergeldern möglich. Der „Verfügungsrahmen Öko-Projekte“ besteht zu 90 Prozent aus einem Topf der Ämter für ländliche Entwicklung in Bayern. Die restlichen zehn Prozent finanziert der Landkreis Regensburg. Insgesamt 50 000 Euro stehen so jährlich für Öko-Kleinprojekte zur Verfügung. Mit diesem „Verfügungsrahmen Ökoprojekte“ steht für die Öko-Modellregionen in Bayern seit 2022 ein zusätzliches Instrument bereit, um gezielt Kleinprojekte von Bio-Akteuren aus der Region zu fördern. „So konnten allein in der Region Regensburg im Jahr 2022 schon neun Projekte erfolgreich unterstützt werden, wie zum Beispiel auch hier das Bio-Hofcafé der Familie Lammel“, betont Öko-Modellregion Manager Julius Kuschel.

Neuer Bio-Einkaufsführer am Infostand

Seit 2019 sind Stadt und Landkreis gemeinsam als eine von mittlerweile 35 bayerischen Öko-Modellregionen aktiv. Das Bio-Hofcafé von Familie Lammel ist eines von vielen Projekten, welches auch dank der Unterstützung durch die Öko-Modellregion gelingen konnte. Beim Besuch des Bio- Hofcafés konnten viele Bürgerinnen und Bürger in die Bio-Welt eintauchen. Am Infostand der Öko-Modellregion gab es einen Einblick in die Projektarbeit des Öko-Modellregion-Managements. Dort konnten Besucherinnen und Besucher auch an einem Gewinnspiel teilnehmen: Dabei mussten sie das Gewicht eines Sacks schätzen, der mit Bio-Linsen aus der Region gefüllt war. Auch der neue Bio-Einkaufsführer für Stadt und Landkreis wurde kostenlos verteilt.

Gezielte Nachfrage stärkt das Angebot

Aktuell werden rund 14 Prozent der Fläche in Stadt und Landkreis von 210 Landwirten ökologisch bewirtschaftet. Um das Ziel der bayerischen Staatsregierung von 30 Prozent Öko-Fläche bis 2030 zu erreichen, muss aber auch die Nachfrage nach heimischen Bio-Lebensmitteln noch deutlich wachsen. „Wir freuen uns, dass es neben einem Bio-Restaurant in Wenzenbach nun auch ein echtes Bio-Café in unserer Öko-Modellregion gibt“, erklärte Öko-Modellregion Managerin Monika Ernst. Mit dem Besuch des Cafés, am besten mit der Anfahrt per Rad, tue man etwas für die eigene Gesundheit und durch die Unterstützung bio-regionaler Landwirte könne jede und jeder Einzelne Nachhaltigkeit leben, so Monika Ernst.

 

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