Ein 15-Jähriger ist am Dienstagvormittag in Obertraubling mit einem mutmaßlich technisch manipulierten E-Scooter unterwegs gewesen. Als die Polizei den Jugendlichen kontrollieren wollte, versuchte er zunächst, mit stark überhöhter Geschwindigkeit zu entkommen.
Kurze Verfolgung durch Obertraubling
Der 15-Jährige war am Dienstag, 15. September, gegen 11.30 Uhr mit seinem E-Scooter auf der Walhallastraße unterwegs. Dort sollte er einer Verkehrskontrolle unterzogen werden.
Der Jugendliche versuchte jedoch zunächst, sich mit stark überhöhter Geschwindigkeit der Kontrolle zu entziehen. Nach einer kurzen Verfolgung konnten die Polizeibeamten den E-Scooter-Fahrer schließlich anhalten.
Keine Versicherungsplakette am E-Scooter
Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass an dem E-Scooter keine Versicherungsplakette angebracht war. Aufgrund der gefahrenen Geschwindigkeit ergaben sich zudem Hinweise darauf, dass der E-Scooter technisch manipuliert worden sein könnte.
Die Polizei untersagte dem 15-Jährigen die Weiterfahrt und stellte den E-Scooter sicher. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Jugendliche an eine Erziehungsberechtigte übergeben.
Ermittlungsverfahren gegen 15-Jährigen
Gegen den Jugendlichen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dabei geht es unter anderem um den Verdacht eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie um Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Polizei warnt vor Manipulationen an E-Scootern
Die Polizei weist darauf hin, dass E-Scooter nur im vorschriftsmäßigen Zustand gefahren werden sollten. Veränderungen an Geschwindigkeit, Antrieb, Beleuchtung, Bremsen oder Akku können die Sicherheit beeinträchtigen und rechtliche Folgen haben.
Auch von Tuning-Apps und manipulierten Bauteilen wird abgeraten. Fahrer sollten auf eine gültige Betriebserlaubnis und den notwendigen Versicherungsschutz achten. Durch technische Manipulationen können die Betriebserlaubnis erlöschen und der Versicherungsschutz gefährdet werden.
PI Neutraubling / FH