Fr., 02.06.2017 , 10:50 Uhr

Oberpfalz: Wohnraum für anerkannte Asylbewerber schaffen

Das Bayerische Sozialministerium rechnet bis Ende des Jahres 2017 mit rund 70.000 wohnungssuchenden anerkannten Flüchtlingen in Bayern. In der Oberpfalz werden es laut Prognose rund 6.000 Personen sein. In den Asylbewerberunterkünften in der Oberpfalz sind bereits jetzt über 3.000 sogenannte „Fehlbeleger“ (anerkannte Flüchtlinge) untergebracht, Tendenz steigend. Die anerkannten Asylbewerber werden derzeit in den staatlichen Unterkünften geduldet, solange dort Kapazitäten vorhanden sind.

Grundsätzlich ist es die Aufgabe jedes anerkannten Flüchtlings, sich selbst um eine Wohnung zu kümmern. Schaffen es diese nicht allein, sollen die Kreisverwaltungsbehörden, Städte und Gemeinden dabei unterstützen. Rund 4.000 anerkannte Flüchtlinge sind bereits in private Wohnungen in der Oberpfalz umgezogen. Doch die Wohnungssuche gestaltet sich zunehmend schwierig.

„Wir können dieses Problem nur gemeinsam lösen. Die Menschen, die hier bleiben dürfen, müssen nun möglichst rasch integriert werden, und  dazu gehört zu aller erst eine Wohnung und einen Arbeitsplatz zu finden.“

Axel Bartelt, Regierungspräsident

Die Regierung der Oberpfalz bereitet deshalb z. B. gerade eine Broschüre mit wichtigen Informationen für potentielle Vermieter von Wohnungen für anerkannte Flüchtlingen vor.

Es sollen zudem noch als dezentrale Unterkünfte für Asylbewerber genutzte Wohnungen in Unterkünfte für anerkannte Flüchtlinge umgewandelt werden.

 

pm/LS

Das könnte Dich auch interessieren

14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 09.02.2026 München: diese Themen standen beim Treffen mit Babiš im Fokus  Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen und Chancen der bayerisch-tschechischen Grenzregion. Pragmatischer Einstieg in die Gespräche Löffler betonte als stellvertretender Vorsitzender des Beirats der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit den konstruktiven Beginn des Austauschs. „Wir konnten sofort bei den Alltagsthemen unserer gemeinsamen Grenzregion ansetzen.“ Der Dialog sei von Beginn an lösungsorientiert gewesen. Auch Hopp unterstrich die Bedeutung des frühen 05.02.2026 Bayern: Jagdgesetz im Landtag – Opposition übt scharfe Kritik Während die Staatsregierung von einem zukunftsfähigen Gesetz spricht, kommt aus der Opposition deutliche Kritik. Heftige Debatte im Parlament Nach einem langen Dauerstreit innerhalb der Koalition hat die Staatsregierung ihren Gesetzentwurf zur Reform des Jagdrechts in den Landtag eingebracht. In der ersten Debatte hagelte es Kritik von Grünen und SPD. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger verteidigte das Vorhaben 03.02.2026 Weltkrebstag: Gerlach ruft zur Krebsvorsorge auf Zum Weltkrebstag (am Mittwoch, 4. Februar) hat Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) an die Bedeutung der Krebsvorsorge erinnert. „Krebserkrankungen sind weiterhin die zweithäufigste Todesursache in Deutschland“, erklärte die Ministerin. Im Jahr 2024 seien allein in Bayern über 33.000 Menschen an Krebs gestorben. Etwa 65.000 Männer und Frauen im Freistaat erhielten jährlich die Diagnose. „Diese Zahlen