Mo., 13.11.2017 , 08:16 Uhr

Oberpfalz: Wintereinbruch sorgt für Behinderungen

In Folge des Wintereinbruchs in Teilen Bayerns haben umgestürzte Bäume und andere umgefallene Gegenstände am Sonntagabend für Blockaden und Unfälle in der Oberpfalz gesorgt. Im Landkreis Amberg-Sulzbach wurde eine Person bei einem Unfall leicht verletzt, bei zwei weiteren Unfällen entstand nur Sachschaden. Außerdem gab es zehn Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume oder anderweitig blockierte Fahrbahnen. Im Kreis Neustadt an der Waldnaab haben umgestürzte Bäume und umgefallene Baustellensicherungen für 23 Einsätze gesorgt, zudem gab es drei Unfälle.

Im Landkreis Tirschenreuth wurde eine Person bei einem Unfall verletzt, außerdem gab es zwei Unfälle mit Sachschäden. Hier mussten die Einsatzkräfte zudem 13 Mal wegen Verkehrsbehinderungen ausrücken. Im Kreis Regensburg gab es acht Blockaden durch Bäume und umgefallene Gerüste, sowie zwei Unfälle mit Sachschäden. Auch in den Landkreisen Cham, Neumarkt in der Oberpfalz und Schwandorf kam es zu Behinderungen und Unfällen. Verletzt wurde dabei niemand.

Video: Ostbayern in 100 Sekunden vom 13. November

Wintereinbruch in ganz Bayern

Schneefall hat zu etlichen Verkehrsunfällen in Oberfranken, der Oberpfalz und anderen Teilen Bayerns geführt. Am Sonntagabend kam es auf den Autobahnen in Oberfranken und auf den Höhenzügen des Fichtelgebirges und des Frankenwaldes zu zwölf Karambolagen, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilt. Bei zwei Unfällen zogen sich drei Fahrzeuginsassen leichte Verletzungen zu.

Der Schneefall hatte am Sonntagnachmittag eingesetzt. Innerhalb weniger Stunden ereigneten sich allein auf den Autobahnen im Raum Hof und Bayreuth acht Verkehrsunfälle. Die Feuerwehr musste mindestens 30 Mal ausrücken, um die Straßen von umgestürzten Bäumen zu befreien.

Auch in anderen Regierungsbezirken kam es wegen des Wintereinbruchs zu Unfällen und Behinderungen. In der Oberpfalz ereigneten sich mindestens 20 Unfälle, Polizei und Feuerwehr mussten mehr als 50 Mal wegen umgestürzter Bäume und anderer Verkehrsbehinderungen ausrücken.

Im Allgäu verursachte Starkregen Kellerüberflutungen und leichte Überschwemmungen, Windböen rissen Bäume und Container um. Zwei Bäume fielen dabei auf Hausdächer. Die Polizei Schwaben Süd-West zählte allein am Sonntagnachmittag 40 Einsätze infolge des Unwetters.

Als Ursache für die Unfälle sieht die Polizei in den meisten Fällen eine zu hohe Geschwindigkeit auf schneeglatter Fahrbahn. Der Deutsche Wetterdienst meldete am Montagmorgen weiterhin Glätte und Schneefall für Bayern. Für die Nacht auf Dienstag werden Frost und überfrierende Glätte erwartet.

Foto: Symbolbild

dpa/MF

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