A3 bei Regensburg zeitweise voll gesperrt
Besonders auf der Autobahn A3 in Richtung Nürnberg ereignete sich ein größerer Unfall. Die Fahrbahn musste im Bereich der Unfallstelle zeitweise voll gesperrt werden. Seit etwa 06:15 Uhr wird der Verkehr über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
Beide Autos sind nicht mehr fahrbereit und müssen abgeschleppt werden. Ein weißer LKW flüchtete von der Unfallstelle und dürfte im hinteren linken Bereich beschädigt sein.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum flüchtigen Lkw geben können, sich unter der Notrufnummer 110 oder bei der Verkehrspolizei Regensburg unter 0941/506-2921 zu melden.
Verletzte Person bei Unfall nahe Moosbach
Ein weiterer Unfall ereignete sich gegen 6 Uhr auf der Staatsstraße 2160 bei Moosbach aufgrund der glatten Straßenverhältnisse. Eine Person wurde verletzt und ins Krankenhaus gebracht, drei weitere blieben unverletzt.
Unfallbilanz in der Region
Die Polizei zählte die meisten Unfälle in den frühen Morgenstunden ab 4 Uhr. Die regionalen Zahlen verteilen sich wie folgt:
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8 Unfälle im Landkreis Regensburg
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10 Unfälle im Landkreis Neumarkt i.d.OPf.
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8 Unfälle im Landkreis Schwandorf
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2 Unfälle im Landkreis Amberg-Sulzbach
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2 Unfälle im Landkreis Tirschenreuth
- 5 Unfälle im Landkreis Neustadt an der Waldnaab
- 1 Unfall in Weiden
In Regensburg-Kumpfmühl rutschte zudem ein Auto in einen Stromverteilerkasten, wodurch es über Nacht in mehreren Haushalten zu einem Stromausfall kam.
Polizei mit erhöhter Präsenz im Einsatz
Die Oberpfälzer Polizei legte in der Nacht besonderen Wert auf schnelle Absicherungen der Unfallstellen und zeitnahe Verkehrsmeldungen, um Folgeunfälle zu vermeiden.
Trotz schwieriger Wetterbedingungen war sie mit verstärkten Kräften im Einsatz, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und die Unfallaufnahmen professionell durchzuführen.
Tipps der Polizei:
Grundsätzlich empfiehlt die Polizei eine vorrauschauende Fahrweise und rät zur gegenseitigen Rücksichtnahme. Vor allem bei den angekündigten Witterungsverhältnissen ist das wichtig. Schnee, Eis und Glätte können das Fahrverhalten des Fahrzeugs wesentlich beeinträchtigen.
1. Licht und Sicht
Prüfen Sie regelmäßig, ob alle Scheinwerfer und Rücklichter Ihres Fahrzeugs funktionieren. Eine gute Beleuchtung ist in der dunklen Jahreszeit unerlässlich – sowohl um selbst rechtzeitig Hindernisse zu erkennen als auch um frühzeitig gesehen zu werden. Achten Sie zudem auf die richtige Einstellung der Scheinwerfer, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden. Bei Nebel, Regen oder Schneefall sollten Sie auch tagsüber mit Abblendlicht fahren. Halten Sie stets ausreichend Abstand und rechnen Sie jederzeit mit plötzlich auftretenden Sichtbehinderungen.
2. Winterreifen
Die Faustregel lautet: „Von O bis O – von Oktober bis Ostern“. Spätestens bei Frost oder schlechter Witterung sollten Sie auf Winterreifen gewechselt haben. Sommerreifen verlieren schon bei Temperaturen unter +7 Grad deutlich an Haftung. Wer im Winter mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert nicht nur die eigene Sicherheit, sondern auch ein Bußgeld.
3. Runter vom Gas – längerer Bremsweg
Glatte Fahrbahnen beeinträchtigen den Bremsweg erheblich. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit stets den Straßen- und Wetterbedingungen an. Planen Sie mehr Zeit für Ihre Fahrten ein, so kommen Sie sicher und entspannt ans Ziel.
5. Radfahrer und Fußgänger: Sichtbarkeit rettet Leben
Sobald es dunkel wird, sind unbeleuchtete Radfahrer und Fußgänger schwer zu erkennen.
Tragen Sie helle oder reflektierende Kleidung und überprüfen Sie die Beleuchtung Ihres Fahrrads regelmäßig. Radfahrer sollten bereits in der Dämmerung mit Licht fahren.
PP Oberpfalz/JM