Mo., 29.04.2024 , 14:52 Uhr

Oberpfalz: Schwerpunktmonat „Radverkehrssicherheit“ im Mai

Mit dem Frühling und dem wärmeren Wetter startet auch wieder die Fahrradsaison. Das Polizeipräsidium Oberpfalz setzt im Mai deshalb den Fokus auf die Radverkehrssicherheit und nimmt an der bayernweiten Schwerpunktaktion teil.

Die Polizeiinspektionen in der Oberpfalz führen im Monat Mai verschiedene stationäre und mobile Kontrollen im Radverkehr durch. Bei den Kontrollaktionen steht nicht die Ahndung etwaiger Verstöße im Vordergrund, sondern vor allem der Kontakt und das persönliche Gespräch mit den Radfahrern. Die Bevölkerung soll durch die Polizeibeamten so auf die Gefahren und Risiken aufmerksam gemacht werden, die die Teilnahme am Straßenverkehr als Radfahrer birgt.

 

2023 so viele verletzte Radfahrer wie noch nie

Im Jahr 2023 kam es im Regierungsbezirk Oberpfalz zu 1.348 Verkehrsunfällen, an denen Radfahrer beteiligt waren. In 1.266 Fällen wurden die Radfahrer hierbei verletzt. Dies stellt einen neuen Höchstwert im Vergleich zu den Vorjahren dar. Besonders zu bedauern ist der Anstieg an Radfahrern, die im Straßenverkehr ums Leben kamen. Waren es 2022 noch vier Radfahrer, mussten im Jahr 2023 acht Radfahrer ihr Leben auf Oberpfälzer Straßen lassen.

 

Prävention zur Aufklärung der Bevölkerung

Um diesen traurigen Höchstwert zu senken, setzt die Polizei auf ein Zusammenspiel aus der konsequenten Ahndung von Verkehrsverstößen im Radverkehr, sowie auf die Durchführung von Präventionsveranstaltungen durch die örtlichen Dienststellen zur Aufklärung der Bevölkerung. Hierbei soll auf die verschiedenen Bedürfnisse der unterschiedlichen Zielgruppen, wie beispielsweise der Senioren, eingegangen werden und so eine bewusstere Teilnahme am Radverkehr ermöglicht werden.

 

Zahl der Unfälle mit Pedelec angestiegen

Mit dem Erreichen höherer Geschwindigkeiten beim Fahrradfahren, steigt auch die Gefahr in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden. Der Anteil an Radverkehrsunfällen, an denen ein Pedelec beteiligt war, ist im Jahr 2023 auf 28,2 % gestiegen. Neben allgemeinen Punkten wie dem Tragen eines Helms und die Erkennbarkeit der Radfahrer im Straßenverkehr steht deshalb unter anderem auch das Thema „Pedelec“ im Fokus der Präventionsveranstaltungen.

 

 

PP Oberpfalz / MB

Das könnte Dich auch interessieren

10.07.2026 Regensburg: Plädoyers in Prozess um Axtangriff in ICE Nach dem Axtangriff in einem ICE durch Niederbayern haben Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Nebenklage ihre Plädoyers vor dem Landgericht Regensburg gehalten. Alle Verfahrensbeteiligten sprechen sich dafür aus, den Beschuldigten dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen. Das Urteil soll am 20. Juli fallen. Unterbringung in der Psychiatrie gefordert Dem 21-Jährigen werden versuchter Totschlag sowie gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. 08.07.2026 Regensburg: Gleich zweimal dreist – Autofahrer ignorieren Fahrverbot Gleich zwei besonders dreiste Fälle von Fahren ohne Fahrerlaubnis haben die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg am Dienstag auf der A3 beschäftigt. Während ein 26-Jähriger unmittelbar nach seiner Anzeige erneut losfuhr, erhielt ein 40-Jähriger bereits seine 13. Anzeige wegen desselben Delikts.   Nach Anzeige sofort wieder ans Steuer Gegen 16 Uhr fiel den Beamten auf der 03.07.2026 Regensburg: SUV mit Anhänger sorgt für Stau Wie die Verkehrspolizei Regensburg bestätigt, hat es am Freitagnachmittag zwischen Regensburg Nord und Pfaffenstein einen Unfall gegeben. Beteiligt sind nach ersten Informationen ein PKW sowie ein SUV mit Anhänger. Offenbar handelt es sich dabei sogar um einen Bootsanhänger. Laut Polizei hat sich das Gespann verkeilt – in Fahrtrichtung München muss der Verkehr über die Einfädelspur 03.07.2026 Regensburg: 240.000 Euro Sachschaden nach Brandanschlag Nach dem Brandanschlag am Pfaffensteiner Wehr in Regensburg bleiben die Sportbootschleuse, die Bootsrutsche sowie der Geh- und Radweg im Bereich der Brückenunterführung bis auf Weiteres gesperrt. Nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Donau MDK wird die Reparatur der beschädigten Anlagen voraussichtlich vier bis sechs Wochen dauern.   Kabel vorsätzlich in Brand gesetzt Nach Angaben der