Im Mittelpunkt der Kontrollen steht vor allem die Unfallursache Geschwindigkeit.
Im Rahmen einer landesweiten Aktion will das Polizeipräsidium Oberpfalz so ein klares Zeichen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr setzen.
Landstraßen bleiben in der Oberpfalz ein besonderer Unfallschwerpunkt. Die Zahl der Verkehrsunfälle außerorts stieg im vergangenen Jahr um 7,9 Prozent – von 13.661 auf 14.736 Fälle.
Auch die Zahl der Verkehrstoten nahm deutlich zu: 36 Menschen kamen ums Leben, im Jahr zuvor waren es 25.
Mit insgesamt 2.031 Verletzten gab es dagegen einen leichten Rückgang um 1,8 Prozent.
Besonders alarmierend: Auf Landstraßen entfallen mehr als die Hälfte aller getöteten Verkehrsteilnehmer in der Oberpfalz – genau 53 Prozent. Auch bei den Schwerverletzten liegt der Anteil mit 50 Prozent bei der Hälfte aller Fälle.
Die Auswertung der tödlichen Verkehrsunfälle zeigt, dass vor allem überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zu den häufigsten Unfallursachen zählt.
Deshalb legt das Polizeipräsidium Oberpfalz im Rahmen der landesweiten Schwerpunktaktion seinen Fokus gezielt auf die Unfallursache Geschwindigkeit.
Im gesamten Juni will die Polizei auf besonders unfallbelasteten Strecken verstärkt mobile und stationäre Geschwindigkeitskontrollen durchführen. Ziel ist es, Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren und schwere Verkehrsunfälle auf Landstraßen langfristig zu verhindern.
PM Polizeipräsidium Oberpfalz / KH