Do., 13.06.2019 , 15:27 Uhr

Oberpfalz/Niederbayern: Insgesamt 41 Millionen Euro Städtebaufördermittel

Das Bayerische Bauministerium fördert Innenstädte und Ortskerne mit rund 23 Millionen Euro in der Oberpfalz und 18 Millionen Euro in Niederbayern. 

Der Freistaat Bayern unterstützt in diesem Jahr 53 Städte und Gemeinden in der Oberpfalz mit 22,8 Millionen Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm. „Die Mittel kommen insbesondere kleineren Städten und Gemeinden im ländlichen Raum zugute“, so Bayerns Bauminister Hans Reichhart. „Wir helfen ihnen dabei, Gebäudeleerstände zu beseitigen und ihre Ortsmitten zu stärken.“ Rund 88 Prozent der Mittel aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm fließen in den ländlichen Raum, in dem mehr als die Hälfte der Bevölkerung Bayerns lebt.

Dank der Initiative des Bauministers wird das landeseigene Bayerische Städtebauförderungsprogramm mit rund 209 Millionen Euro auf Rekordhöhe fortgeführt. Reichhart: „Die bayerischen Innenstädte und Ortskerne sollen attraktiv und lebenswert bleiben. Deshalb unterstützen wir Kommunen dabei, auf Innenentwicklung zu setzen, Leerstände zu nutzen und eine Art Donut-Effekt zu verhindern, bei dem um den Ortskern herum Leben herrscht und im Ortskern selber die Häuser verfallen. Für Gemeinden, die sich für eine solch nachhaltige Siedlungsentwicklung einsetzen und Flächen sparen, erhöhen wir den Fördersatz auf 80 Prozent.“

Von der Förderinitiative „Innen statt Außen“ profitiert in der Oberpfalz beispielsweise die Gemeinde Berngau, die sich zur Innenentwicklung bekennt und im Ortskern ein wichtiges Gebäude für öffentliche Nutzungen und Funktionen saniert. In Mühlhausen unterstützt die Städtebauförderung die Neugestaltung des Museumsgartens am jetzt fertiggestellten „Landlmuseum“ in der ehemaligen Schule.

13 Gemeinden im Landkreis Tirschenreuth erhalten heuer außerdem Mittel aus der Sonderförderung der Förderinitiative Nordostbayern. Unter anderem kann die Gemeinde Ebnath nach Abbruch eines ungenutzten Gebäudes einen zentralen Platz in der Ortsmitte schaffen. In Tirschenreuth wird die Revitalisierung eines seit längerem leerstehenden Anwesens für öffentliche Nutzungen und Funktionen direkt am Maximiliansplatz gefördert. Wie bereits in den Vorjahren gibt es auch Sondermittel für die Wiederbelebung von Industrie- und Gewerbebrachen.

Von der Förderinitiative „Innen statt Außen“ profitiert in Niederbayern beispielsweise die Gemeinde Altfraunhofen, die sich zur Innenentwicklung bekennt und die ein leerstehendes Gebäude in der Ortsmitte saniert, das künftig als Jugendtreff genutzt wird. In der Stadt Freyung kann mit Unterstützung der Förderinitiative eine leerstehende ehemalige Klinik abgebrochen und im Zusammenhang mit der Landesgartenschau eine Grünanlage geschaffen werden.

Mit Hilfe der Förderinitiative „Flächenentsiegelung“ baut die Stadt Waldkirchen eine alte Kläranlage zurück und renaturiert das Gelände. Wie bereits in den Vorjahren gibt es außerdem Sondermittel für die Wiederbelebung von Industrie- und Gewerbebrachen.

 

 

Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen und Einzelvorhaben in der Oberpfalz:

Maßnahmen der Förderinitiative „Innen statt Außen“ in der Oberpfalz:

Maßnahmen der Förderinitiative „Flächenentsiegelung“ in der Oberpfalz:

Maßnahmen zur Revitalisierung von Industrie- und Gewerbebrachen in der Oberpfalz:

Maßnahmen der Förderoffensive Nordostbayern in der Oberpfalz:

 

Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen und Einzelvorhaben in Niederbayern:

Maßnahmen der Förderinitiative „Innen statt Außen“ in Niederbayern:

Maßnahmen der Förderinitiative „Flächenentsiegelung“ in Niederbayern:

Maßnahmen zur Revitalisierung von Industrie- und Gewerbebrachen in
Niederbayern:

 

Eine Übersicht über die Programmkommunen und weitere Informationen zur Städtebauförderung sind im Internet verfügbar unter http://www.stmb.bayern.de/buw/staedtebaufoerderung/foerderprogramme/index.php

 

 

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