Do., 24.06.2021 , 17:12 Uhr

Oberpfalz: Neue App soll Oberpfalz näher bringen

Was ist Heimat? Was macht die Oberpfalz aus? Das sind Fragen, denen sich die Kultur- und Heimatpflege des Bezirks Oberpfalz mit dem vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat bezuschussten Projekt Heimat_mobil widmet.

Aktuell geht die Web-App Heimat_mobil online, ab Sommer fährt dann das „echte“ Heimatmobil, ein ausgebautes 3,5to Präsentations- und vor allem Kommunikationsfahrzeug, durch die Oberpfalz und macht Heimat zum Erlebnis vor Ort.

Die Web-App ist ein wesentlicher Baustein für das Funktionieren des Projekts Heimat_mobil: die App ist rund um die Uhr für alle erreichbar, auch wenn das Heimatmobil gerade an einem anderen Ort in der Oberpfalz für Besucherinnen und Besucher geöffnet hat. Was verstehen Menschen in der Oberpfalz unter Kultur? Welche Gefühle verbinden die Menschen mit „daheim“ sein, gibt es ein verbindendes Oberpfälzer Verständnis von Heimat? Corona hat gezeigt: Die Menschen haben ein Bedürfnis nach Kultur: Mit dem „Heimat-mobil“ gehen die Kulturforscher und -vermittler des Bezirks auf Reisen, um die Menschen in der Oberpfalz besser zu verstehen und sich über Kultur auszutauschen.

In der App-Anwendung steht ein Tool zur Verfügung, mit dem einfach und unkompliziert „Heimatsprache“ und „Heimatdinge“ aus der ganzen Oberpfalz gesammelt und verglichen werden können. Selbstverständlich anonym können sich sowohl interessierte Menschen darüber informieren, als auch Kulturwissenschaftler mit der Sammlung auseinandersetzen.

Bei der Sprache geht es nicht nur darum, die Vielfalt des Oberpfälzer Dialekts zu sammeln, sondern auch darum, sichtbar zu machen, welche anderen Dialekte und Sprachen mit den zugezogenen Wahloberpfälzerinnen und -oberpfälzern in die Region gekommen sind.

Das Verständnis der Menschen von Heimat wird auch in der Welt der Dinge sichtbar. Heimat kann eine Landschaft sein, ein Haus, ein Möbelstück, ein Buch, eine Pflanze, ein Tier. Verbunden mit den Geschichten zu den Dingen wird hier ein buntes Mosaik aus Bildern entstehen, die für Menschen in der Oberpfalz Heimat bedeuten.

Die Kultur- und Heimatpflege des Bezirks lädt alle herzlich dazu ein, in die Vielfalt der Sprache in der Oberpfalz einzutauchen und in der Galerie der Heimatdinge ganz individuelle Zugänge zur Heimat und die Geschichten dahinter zu entdecken.

Jede Oberpfälzerin und jeder Oberpfälzer kann dazu beitragen, die Sammlung von Sprachbeispielen und Objekten zu ergänzen und dabei der Welt den eigenen Blick auf die Oberpfalz zu zeigen. Die Web-App findet sich unter www.heimatmobil.de

 

pm/MS

Das könnte Dich auch interessieren

29.04.2026 Regensburg: Universität tritt europäischem Netzwerk für nachhaltige Entwicklung bei Die Universität Regensburg (UR) ist seit dem Frühjahr 2026 Mitglied der COPERNICUS Alliance, einem europäischen Hochschulnetzwerk für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Mit dem Beitritt will die UR ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten weiter stärken, sichtbarer machen und gezielt ausbauen. Internationale Hochschulnetzwerke gelten dabei als Orte des gegenseitigen Lernens und der gemeinsamen Weiterentwicklung. Strategisches Signal für Nachhaltigkeit in Regensburg 29.04.2026 Schorndorf: Vertragsunterzeichnung für neue Johanniter-Kindertagesstätte Die Johanniter bauen ihr Engagement in der Kinderbetreuung in der Gemeinde Schorndorf weiter aus: Mit der feierlichen Unterzeichnung des Trägervertrags übernehmen sie künftig die Betriebsträgerschaft für die geplante neue Kinderkrippe. Für die Johanniter nahmen Martin Steinkirchner, Regionalvorstand Ostbayern der Johanniter in Regensburg, sowie Sylvia Meyer, Sachgebietsleitung für Kindereinrichtungen, an der Vertragsunterzeichnung teil. Gemeinsam mit Bürgermeister 29.04.2026 Oberpfalz: Polizeipräsidium warnt vor neuer Betrugsmasche „Russische Callcenter“ Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor einer neuen Variante des Callcenter-Betrugs. Bei der Masche „Russische Callcenter“ sprechen die Täter gezielt russischsprachige Bürger auf Russisch an. Mit der vertrauten Sprache erschleichen sie sich Vertrauen und drängen ihre Opfer zur Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Unter Vortäuschen der klassischen „Unfalllegende“ treten die Täter laut Polizei überwiegend als falsche 29.04.2026 Bahn: Sanierung der Strecke Nürnberg–Regensburg im Zeitplan Zur Halbzeit der Bauarbeiten an der Bahnstrecke Nürnberg-Regensburg zeigt sich das Unternehmen zufrieden. Ziel bleibt, dass ab 10. Juli wieder Züge zwischen den beiden Großstädten fahren. Bei einem Pressetermin in Laaber (Landkreis Regensburg) sagte Verkehrsstaatssekretär Ulrich Lange (CSU): „Drücken wir gemeinsam die Daumen“. Fünf Monate Vollsperrung für mehr Zuverlässigkeit Seit Februar läuft auf der vielbefahrenen