Di., 02.06.2026 , 17:10 Uhr

26,4 im Schnitt

Oberpfalz liegt bei Übergewicht über dem Bayernwert

Mehr als die Hälfte der Bayern kämpft laut einer Stichprobe mit Übergewicht. Männer sind häufiger betroffen als Frauen – und auch bei den Regionen gibt es Unterschiede.

Gut die Hälfte der Menschen in Bayern sind einer Stichprobe zufolge übergewichtig oder fettleibig. Nach Angaben des Landesamts für Statistik lag der errechnete Body-Mass-Index (BMI) für 51 Prozent der Teilnehmer des Mikrozensus aus dem vergangenen Jahr bei mehr als 25 Punkten. Dieser Wert bildet nach Definition der Weltgesundheitsorganisation die Schwelle zum Übergewicht. 

Mehr Übergewicht bei Männern als bei Frauen

Männer haben demnach mit 61 Prozent weit häufiger ein Gewichtsproblem als Frauen mit 41 Prozent. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung in Bayern wird mit einem BMI zwischen 25 und 30 als übergewichtig eingestuft, weitere 16 Prozent sind mit einem BMI von 30 oder höher stark übergewichtig. Im bayernweiten Durchschnitt liegt dieser Wert bei 25,8 und damit knapp oberhalb der Übergewichtsgrenze.

 

Ländlicher Raum stärker betroffen als Städte

Der Erhebung zufolge sind Stadtbewohner etwas seltener von Übergewicht betroffen als Menschen auf dem Land.

 

Oberpfalz schwerer als der Rest Bayerns

Auch regional gibt es Unterschiede: In Oberbayern liegt der durchschnittliche BMI mit 25,4 bayernweit am niedrigsten, in der Oberpfalz mit 26,4 am höchsten.

Die Daten entstammen dem Mikrozensus 2025, einer jährlichen Stichprobenerhebung bei einem Prozent der Bevölkerung. Von den Befragten machten dem Landesamt zufolge 54 Prozent freiwillige Angaben zu Größe und Gewicht. Auf diese stützt sich die Erhebung.

 

dpa/JM

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