Fr., 18.08.2017 , 10:48 Uhr

Oberpfalz: Im Landkreis Neumarkt stehen die größten Häuser

Mit durchschnittlich 116,9 Quadratmetern Wohnfläche haben die Menschen im Landkreis Neumarkt die größten Häuser und Wohnungen in der Oberpfalz. Das geht aus Daten des Landesamts für Statistik hervor, die die LBS Bayern ausgewertet hat. Die größte Wohnfläche pro Kopf können die Menschen im Landkreis Cham für sich in Anspruch nehmen. Hier stehen jedem Einwohner 53,7 Quadratmeter zur Verfügung. Die kleinsten Wohnungen stehen in der Stadt Regensburg mit einer Fläche von 73,1 Quadratmetern. Pro Kopf sind es dort 45 Quadratmeter Wohnfläche. 

Insgesamt sind die Wohnflächen in Bayern deutlich gestiegen, erklärt die Landesbausparkasse. Während 1995 jeder Mensch in Bayern weniger als 40 Quadratmeter Wohnraum zur Verfügung hatte, waren es 20 Jahre später fast 48 Quadratmeter. Neben veränderten Ansprüchen an das persönliche Wohnumfeld ist die zunehmende Singularisierung der Haushalte ein wesentlicher Grund dafür. Pro Haushalt leben immer weniger Menschen zusammen. Dies verstärkt die Nachfrage, die sich aus dem Zuzug ergibt, und führt dazu, dass auch in Regionen ohne Bevölkerungswachstum der Wohnraumbedarf steigt.

 

Die LBS Bayern ist die Bausparkasse der bayerischen Sparkassen. Der Sparkassenverband Bayern ist Träger des Unternehmens, das als selbstständige Anstalt des öffentlichen Rechts geführt wird. Die LBS Bayern ist seit mehr als 85 Jahren ein bewährter Partner für Erwerber und Besitzer von Wohnimmobilien und mit über 1,5 Millionen Kunden die führende Bausparkasse im Freistaat. Zum Jahresende 2016 befanden sich 2 Millionen Bausparverträge mit einer Bausparsumme von 63 Milliarden Euro im Bestand. Die LBS Bayern ist langjähriger Partner der Benefizaktion „Sternstunden“. Weitere Informationen im Internet unter www.lbs-bayern.de.

Pressemitteilung LBS Bayern/MF

 

Das könnte Dich auch interessieren

13.04.2026 Bayern: Freistaat baut Öl-Partnerschaft mit Kasachstan weiter aus Bayern will künftig mehr Rohöl aus Kasachstan importieren. Hintergrund sind die angespannte Lage auf dem Weltmarkt und Lieferprobleme an der Straße von Hormus. Ein neues Abkommen soll die Energiesicherheit des Freistaats langfristig stärken. Bei einem Besuch in der kasachischen Hauptstadt Astana sprach Bayerns Europaminister Eric Beißwenger (CSU) von einem wichtigen Schritt für die Versorgungssicherheit. „Das 27.02.2026 Bayern: «Stagnation statt Aufschwung» auf dem Arbeitsmarkt Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im Februar im Vergleich zum Vormonat zwar um 3.716 auf 341.061 gesunken, dennoch ist das der höchste Stand für einen Februar seit 2010. Das teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,4 Prozent und bleibt unverändert zur Januar-Quote. Im Februar 2025 23.02.2026 Bayern: Exporte steigen 2025 leicht Bayerns exportabhängige Industrie hat sich im Jahr 2025 trotz schwieriger Bedingungen behauptet. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, stiegen die weltweiten Ausfuhren um 0,9 Prozent auf knapp 227 Milliarden Euro. Gleichzeitig legten auch die Importe um 0,9 Prozent auf 229,3 Milliarden Euro zu. Damit bleibt es bei einem – wenn auch vergleichsweise kleinen – Handelsdefizit. Besonders 06.02.2026 Bayern: Mehr Baugenehmigungen – doch die Entspannung bleibt aus Wie das Landesamt für Statistik mitteilt, wurden im Freistaat im Jahr 2025 insgesamt 54.149 Wohnungen genehmigt. Das entspricht einem Plus von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vom früheren Niveau ist der Wohnungsbau jedoch weiterhin weit entfernt: 2021 lag die Zahl noch bei 80.344 genehmigten Wohnungen. Eine spürbare Entspannung auf dem Wohnungsmarkt ist damit weiterhin nicht