Di., 02.09.2025 , 08:25 Uhr

Nach knapp drei Jahren

Notunterkunft in Schierling schließt vorübergehend

Die Notunterkunft in Schierling wird nach kanpp drei Jahren vorläufig geschlossen. Grund ist der aktuell rückläufige Zuzug von Asylbewerbern. Die Bewohner und Bewohnerinnen werden auf andere Unterkünfte verteilt.

Notunterkunft bleibt als Reserve erhalten

Neben über 100 Wohnobjekten gab es im Landkreis Regensburg fünf Asyl-Notunterkünfte, um die Spitzen abzufangen. Da in den vergangenen Wochen keine weiteren Quotenzuweisungen durch die Regierung der Oberpfalz erfolgten, kann – nach Auflösung der Notunterkünfte Hauzendorf, Obertraubling und Bach.a.d. Donau nun die Notunterkunft Schierling am Gewerbering vorläufig geschlossen werden. Sie bleibt dem Landratsamt Regensburg ab dem 1. Oktober 2025 als Reserve erhalten, falls sich das Zuzugsgeschehen wieder ändern sollte und weitere Plätze benötigt werden.

 

Unterbringung von Geflüchteten seit Dezember 2022

Die Notunterkunft am Gewerbering 29 beherbergte seit ihrer Inbetriebnahme im Dezember 2022 zeitweise bis zu 250 Personen, teils in zusätzlichen Containern. Von den aktuell 50 Bewohnerinnen und Bewohnern – aus Syrien, dem Iran und Äthiopien – haben 19 bereits einen Schutzstatus des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge erhalten. Damit gelten sie als sogenannte Fehlbeleger und sind aufgefordert, privaten Wohnraum zu finden und die staatliche Unterbringung zu verlassen.

 

Verteilung der Bewohner

Die übrigen Personen werden auf die NUK Schierling in der Seefeldstraße sowie auf dezentrale Unterkünfte im Landkreis verteilt. Das Integrationsmanagement des Landkreises bemüht sich insbesondere darum, für diejenigen, die in Schierling Arbeit gefunden haben, Wohnplätze in Arbeitsplatznähe zu organisieren, sodass sie ihrer Beschäftigung weiterhin nachgehen können.

 

Dank für das ruhige Miteinander in Schierling

„Die Zeit, in der die Halle zur Asylunterbringung genutzt wurde, verlief ruhig. Dies sei einem besonnenen Miteinander geschuldet: „Hierfür ein herzliches Vergelt´s Gott an die Nachbarschaft und die Gemeinde Schierling. Auch wenn der Zuzug von Asylbewerbern aktuell rückläufig ist, stellt uns die Asylsituation weiterhin vor Herausforderungen, mit denen wir alle konfrontiert sind, ein Beispiel ist die Vermittlung von Asylbewerbern in den regionalen Arbeitsmarkt“,

so Landrätin Tanja Schweiger.

 

Erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt durch regionales Netzwerk

Hier sei Schierling ein positives Beispiel, denn bereits im Dezember 2022 habe sich hier ein Netzwerk aus regionalen Firmen und Vertretern des Landratsamts Regensburg zur Vermittlung von Hilfs- und Fachkräften entwickelt.

„Durch gute Kontakte zur lokalen Wirtschaft – insbesondere zu den Personalabteilungen der Unternehmen – gelingt es dem Landratsamt, gezielt Menschen aus den Unterkünften in passende Arbeitsverhältnisse zu bringen. Dabei werden besonders die Qualifikationen der Bewerber und der konkrete Bedarf der Firmen berücksichtigt“,

so die Landrätin weiter.

 

Landkreis Regensburg / JM

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Linus Brandl per Förderlizenz zu den Eisbären Regensburg Der 21-jährige Center steht bei den Straubing Tigers in der PENNY DEL unter Vertrag und bringt auch Erfahrung aus der DEL2 mit. Für den EV Landshut absolvierte Brandl in den vergangenen Spielzeiten insgesamt 78 Hauptrundenpartien in Deutschlands zweithöchster Spielklasse. Auch international sammelte der Rechtsschütze bereits Erfahrung im Trikot der deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaften. In der laufenden Saison 23.10.2026 Landkreis Regensburg: Schülerzahlen an weiterführenden Schulen steigen weiter Zum Stichtag 1. Oktober 2026 wurden an den drei Realschulen und den beiden Gymnasien insgesamt 4.847 Schülerinnen und Schüler gezählt. Das sind 156 mehr als im Schuljahr 2025/26, ein Anstieg um 3,3 Prozent. Gegenüber 2024/25 ist die Gesamtzahl um 369 Schülerinnen und Schüler beziehungsweise 8,2 Prozent gestiegen. Der Zuwachs zeigt sich an jeder der fünf 23.10.2026 Sinzing: Überholmanöver geht schief – Zwei Frauen entgehen Frontalcrash Eine 26-jährige Audi-Fahrerin hat am Donnerstagmorgen auf der Staatsstraße zwischen Sinzing und Alling beinahe einen Frontalzusammenstoß verursacht. Die Frau wollte einen Kleintransporter überholen und übersah dabei offenbar einen entgegenkommenden Ford. Frontalzusammenstoß knapp verhindert Beide Fahrerinnen reagierten sofort. Die 26-Jährige bremste ab und scherte wieder ein. Dabei streifte sie den Kleintransporter am Heck. Die 20-jährige Ford-Fahrerin 23.10.2026 Bernhardswald: Autofahrer weicht Hasen aus und wird schwer verletzt Ein 62-jähriger Autofahrer ist am Mittwoch bei einem Unfall in Bernhardswald schwer verletzt worden. Der Mann war in Mauth unterwegs, als er einem Hasen auswich und gegen einen Zaun fuhr. Schwer verletzt ins Krankenhaus Der 62-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Am Zaun entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro.   PI Regenstauf/JM