Fr., 05.07.2019 , 13:45 Uhr

Niederbayern: Waldbrandgefahr - Luftbeobachtung vom 05. - 07.Juli

Trotz der Regenfälle am letzten Wochenende besteht immer noch extreme Trockenheit und die Waldbrandgefahr ist weiterhin sehr hoch. Daher ordnet die Regierung von Niederbayern im Einvernehmen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Landshut Beobachtungsflüge von Freitag bis Sonntag (05.-07.07.2019) an. 

Die Wetterentwicklung wird weiterhin täglich beobachtet und aktuell beurteilt.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die angeordneten Flüge starten von den Stützpunkten Landshut-Ellermühle, Straubing-Wallmühle, Eggenfelden, Vilshofen und Arnbruck.

Folgende Routen werden geflogen:

Flugroute A 1
Straubing-Wallmühle – Abensberg – Landshut-Ellermühle – Velden – Aich – Ergoldsbach – Hankofen – Gangkofen – Eggenfelden – Simbach a. Inn – Asenham – Osterhofen – Steinach -Straubing-Wallmühle

Flugroute A 2
Straubing-Wallmühle – Abensberg – Landshut-Ellermühle – Velden – Aich – Dirnaich – Eggenfelden -Simbach a. Inn – Asenham – Osterhofen – Hengersberg – Schaufling – Egg – Steinach – Straubing-Wallmühle

Flugroute B
Arnbruck-Zellertal – Wiesenfelden – Gotteszell – Vilshofen -Pocking – Salzweg – Untergriesbach – Altreichenau-Mauth- Zwiesel – Arnbruck-Zellertal

Flugroute B 1
Arnbruck-Zellertal – Wiesenfelden – Gotteszell – Regen -Perlesreut – Vilshofen – Pocking – Salzweg – Untergriesbach-Altreichenau – Mauth – Zwiesel – Arnbruck-Zellertal

Die Anordnung der Regierung wird von den betroffenen Landratsämtern umgesetzt. Sie teilen ausgebildete Luftbeobachter zur Begleitung der Flüge ein. Die Stützpunktleiter der Luftrettungsstaffel Bayern sorgen für die Einteilung der ehrenamtlichen Piloten.

Die Regierung appelliert dringend, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Besondere Warnhinweise gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind: kein offenes Feuer im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern.

Gegenüber anderen Regierungsbezirken hat die extreme Trockenheit nun auch Niederbayern erreicht, obwohl der Bayerische Wald insgesamt kühler und feuchter ist als andere Landesteile und zum anderen der Wald im tertiären Hügelland südlich der Donau aufgrund der vorherrschenden Lehmböden eher gut wasserversorgt. Zudem werden in Niederbayern Brände auch ohne Flugzeug aufgrund der zersplitterten Waldstruktur und der dichten Besiedelung in der Regel schnell entdeckt.

 

 

Pressemitteilung Regierung von Niederbayern

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