In Niederbayern verstärkt die Polizei zum Beginn des neuen Schuljahres ihre Maßnahmen für einen sicheren Schulweg. Unter dem bayernweiten Motto „Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“ sollen Kontrollen und Präventionsmaßnahmen helfen, Unfälle mit Kindern zu vermeiden.
Im vergangenen Jahr ereigneten sich im Regierungsbezirk 40 Schulwegunfälle. Dabei wurden 45 Kinder verletzt. Todesopfer gab es nicht. Die Zahl der Unfälle und Verletzten ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen.
Zum Start des neuen Schuljahres will die niederbayerische Polizei die Schulwege intensiver überwachen. Ein Schwerpunkt liegt auf Schulbussen. Dabei kontrolliert die Polizei unter anderem, ob die Verkehrsregeln bei der Beförderung von Schülern eingehalten werden.
Auch wichtige Verkehrsknotenpunkte stehen im Fokus. Besonders aufmerksam kontrolliert die Polizei Radwege und Kreuzungen und achtet auf die Funktion von Ampeln.
Verstärkte Kontrollen sind außerdem unmittelbar rund um die Schulen vorgesehen. Dort achtet die Polizei besonders auf die Sicherheit an Fußgängerüberwegen und Schulbushaltestellen.
Ziel der Maßnahmen ist es, das bestehende Sicherheitsniveau zu halten und die Zahl der Schulwegunfälle in Niederbayern weiter zu reduzieren.
Ein besonderes Augenmerk legt die Polizei zum Schulstart auf sogenannte „Eltern-Taxis“. Das teilweise unkontrollierte Bringen und Abholen von Kindern direkt an Schulen kann zu unübersichtlichen Verkehrssituationen, mehr Verkehr und gefährlichen Situationen führen.
Die Polizei appelliert deshalb an Eltern, ihren Kindern nach Möglichkeit einen selbstständigen und sicheren Umgang mit dem Schulweg zu vermitteln. Der Schulweg soll dabei auch als „Lernweg“ für ein eigenständiges und sicheres Verhalten im Straßenverkehr dienen.
Die niederbayerische Polizei wünscht allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern einen sicheren und erfolgreichen Start in das neue Schuljahr.
Pressemitteilung Polizeipräsidium Niederbayern / MF