Do., 26.03.2026 , 13:42 Uhr

Niederbayern: Polizei warnt vor neuer Welle von Schockanrufen

In Niederbayern häufen sich aktuell sogenannte Schockanrufe, bei denen Betrüger eine Notlage von Angehörigen vortäuschen und hohe Kautionen fordern.

In Niederbayern häufen sich aktuell wieder die Meldungen über sogenannte Schockanrufe. Besonders betroffen ist derzeit der Raum Dingolfing sowie der Landkreis Straubing-Bogen.

Seit heute Mittag (26.03.2026) gehen bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern zahlreiche Hinweise besorgter Bürger ein.

Betrüger täuschen Notlage von Angehörigen vor

Bei den aktuellen Fällen handelt es sich überwiegend um sogenannte Schockanrufe. Dabei geben sich die Anrufer als vermeintliche Helfer oder Amtspersonen aus und schildern eine angebliche Notlage eines engen Familienmitglieds.

Um diese erfundene Situation zu lösen, verlangen die Täter meist die Zahlung einer hohen Kaution. Ziel ist es, die Angerufenen unter starken emotionalen Druck zu setzen und so zur schnellen Geldübergabe zu bewegen.

Polizei rät zur Wachsamkeit

Das Polizeipräsidium Niederbayern bittet die Bevölkerung, besonders aufmerksam zu sein und sich nicht täuschen zu lassen.

Wichtig ist: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und beenden Sie das Gespräch sofort, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass sie niemals am Telefon nach Vermögen oder Wertsachen fragt oder die Herausgabe von Geld fordert.

Anrufe dauern weiter an

Die Telefonbetrüger sind weiterhin aktiv. Die Anrufe dauern nach Angaben der Polizei aktuell an. Bürgerinnen und Bürger in Dingolfing, Straubing-Bogen und ganz Niederbayern sollten deshalb besonders vorsichtig sein und verdächtige Anrufe umgehend melden.

PP Niederbayern / FH

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