Die Kriminalpolizei Landshut hat am Dienstagmorgen acht richterliche Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt unter anderem im Landkreis Kelheim. Betroffen waren elf Personen zwischen 15 und 63 Jahren. Sie stehen im Verdacht, kinderpornografische Dateien erworben und besessen zu haben.
Bei den Durchsuchungen stellte die Polizei mehrere Handys, Computer und Speichermedien sicher. Zwischen den Verdächtigen besteht laut Polizei kein Zusammenhang. Die Ermittlungen dauern an.
Die Verbreitung dieser Inhalte findet laut Polizei vor allem in sozialen Netzwerken statt – auch in großen, unübersichtlichen Chatgruppen.
Sollte jemand auf diesem Wege kinderpornografische Inhalte erhalten, sollten Betroffene die Dateien laut Mitteilung nicht löschen, sondern umgehend die Polizei informieren, in der Gruppe mitteilen, dass man sich von den Inhalten distanziert und die Gruppe danach verlassen.
PP Niederbayern/dpa/JM