Mo., 22.12.2025 , 13:25 Uhr

Neutraubling: Teilen statt Tonne – So funktioniert der neue Fairteiler-Schrank

Die Stadt Neutraubling setzt ein klares Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung.

Gemeinsam mit dem foodsharing-Bezirk Regensburg wurde auf dem ehemaligen Netto-Gelände in der Neudeker Straße ein sogenannter „Fairteiler“-Schrank aufgestellt. Die offizielle Eröffnung fand am vergangenen Donnerstag statt.

Engagement für Lebensmittelwertschätzung

Die foodsharing-Bewegung engagiert sich dafür, genießbare Lebensmittel vor der Tonne zu retten. Freiwillige holen Produkte ab, die nicht mehr verkauft werden können, und verteilen sie weiter. In Neutraubling sind bereits über 100 verifizierte Foodsaver aktiv, die mit ebenso vielen Betrieben aus Stadt und Landkreis Regensburg zusammenarbeiten.

Gerettete Lebensmittel für alle

Um gerettete Lebensmittel für alle zugänglich zu machen, stellte die Stadt zusammen mit Foodsharing Regensburg den Fairteiler-Schrank auf. Dort dürfen alle Anwohner kostenlos Lebensmittel entnehmen – von Obst und Gemüse über Kühlwaren bis zu Backwaren. Das Projekt steht unter dem Motto „Teilen statt Tonne“ und „Verwerten statt vernichten“.

Was darf in den Fairteiler-Schrank?

Lebensmittel mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum dürfen abgelegt werden, solange sie noch genießbar sind. Verdorbene Produkte, offene Kühlwaren, rohes Fleisch oder Fisch, Lebensmittel mit Verbrauchsdatum sowie Selbstgemachtes sind dagegen nicht erlaubt. Ein Aushang am Schrank informiert, was hineindarf und was nicht.

Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit

Alle Bürger sind eingeladen, den Schrank zu nutzen, regelmäßig hineinzuschauen und andere darauf aufmerksam zu machen. „Jeder ist eingeladen, sich Gerettetes aus unserem Fairteiler-Schrank zu nehmen … und so einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz beizutragen“, heißt es in der Mitteilung. Wichtig ist: Der Schrank soll stets sauber hinterlassen werden.

Stadt Neutraubling / FC

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