Mi., 24.10.2018 , 14:07 Uhr

Neutraubling: Krones passt Prognose an

Auf Grundlage der vorliegenden Zahlen für die ersten neun Monate 2018 und den Planungen für das vierte Quartal senkt das Unternehmen seine Umsatz- und Ertragsprognose. Wegen steigender Kosten für Material und Personal sowie Anlaufkosten und einmaliger Aufwendungen für die Erweiterung des Global Footprint plant Krones, bereinigt um einmalige Aufwendungen, für das Gesamtjahr 2018 eine operative EBT-Marge von rund 6,5 %. Die bisherige Zielgröße betrug 7,0 %.

Gemäß den aktuellen Planungen wird das Unternehmen im Jahr 2018 beim Umsatz um 4 % wachsen und somit die bisherige Zielgröße von 6 % nicht erreichen. Gründe dafür sind Währungseffekte und die Verschiebung von Großprojekten. Bei der dritten Zielgröße, dem Working Capital im Verhältnis zum Umsatz, ist Krones zuversichtlich, die kommunizierte Planzahl von 28 % zu erreichen.

Zur Kompensation von Kostensteigerungen und Stärkung der Ertragskraft setzt Krones im Rahmen des Strategieprogramms Value umfangreiche Maßnahmen um. Darüber hinaus hat das Unternehmen die Preise mit Wirkung zum 1. Mai 2018 um durchschnittlich 4,5 % für alle Maschinen der Abfüll- und Verpackungstechnik und der Prozesstechnik erhöht. Noch greifen die strategischen Maßnahmen von Krones nicht vollumfänglich.

Grundsätzlich hält Krones an seinen Mittelfristzielen von einer EBT-Marge von 8 % und einem Working Capital im Verhältnis zum Umsatz von 22 % fest. Diese zu erreichen wird allerdings ein bis zwei Jahre länger als geplant in Anspruch nehmen. Die neue Mittelfristplanung wird Krones voraussichtlich im Februar 2019 mit Vorlage der Vorabzahlen für das Geschäftsjahr 2018 veröffentlichen.

Die Zwischenmitteilung für die ersten neun Monate 2018 veröffentlicht Krones am 25. Oktober.

Erklärung Finanzkennzahlen von Krones:

Die operative EBT-Marge stellt das Ergebnis vor Steuern, bereinigt um einmalige Aufwendungen, im Verhältnis zum Umsatz dar.

Die Kennzahl Working Capital im Verhältnis zum Umsatz errechnet sich aus dem durchschnittlichen Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum Umsatz.

Pressemitteilung

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