Mo., 01.06.2026 , 14:13 Uhr

Neutraubling: 20-Jähriger stirbt nach Badeunfall im Guggenberger See

Das Polizeipräsidium Oberpfalz berichtet von einem tödlichen Badeunfall am Guggenberger See. Am Freitag (29.05.2026) ist dort ein 20-Jähriger ums Leben gekommen.

Ein 20-jähriger Mann ist am Freitagnachmittag (29. Mai) bei einem Badeunfall am Guggenberger See in Neutraubling ums Leben gekommen. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen und einer medizinischen Versorgung im Krankenhaus konnte sein Leben nicht gerettet werden.

Junger Mann verschwindet im Wasser

Der 20-Jährige war gemeinsam mit einer 21-jährigen Begleiterin zu einem Badeausflug an den Guggenberger See gekommen. Nach Angaben der Polizei ging der junge Mann selbstständig ins Wasser und hatte angegeben, schwimmen zu können.

Wenige Minuten später war er jedoch nicht mehr zu sehen. Seine Begleiterin sowie weitere anwesende Personen bemerkten die Situation und begannen sofort mit der Suche nach dem Vermissten.

Passanten entdecken den Vermissten unter Wasser

Zwei Passanten fanden den Mann schließlich unter Wasser und brachten ihn an das Ufer. Dort wurden umgehend Reanimationsmaßnahmen eingeleitet.

Der alarmierte Rettungsdienst setzte die Wiederbelebungsversuche fort und brachte den 20-Jährigen in ein Regensburger Krankenhaus. Dort wurde er an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen.

Mann stirbt im Krankenhaus

Trotz der schnellen Hilfe von Passanten, Rettungskräften und Ärzten verstarb der junge Mann später im Krankenhaus.

Polizei gibt Sicherheitshinweise für Badegäste

Nach dem tragischen Vorfall weist die Polizei auf wichtige Verhaltensregeln beim Baden hin. Demnach sollten Badegäste ihre Schwimmkenntnisse realistisch einschätzen und nur dann ins Wasser gehen, wenn sie sich den Bedingungen eines Gewässers sicher gewachsen fühlen.

Besondere Vorsicht sei an ungesicherten Seen, Weihern und Teichen geboten, da dort die Wassertiefe und die Beschaffenheit des Bodens oft schwer einzuschätzen seien. Zudem könne selbst bei warmen Außentemperaturen kaltes Wasser einen Kälteschock auslösen.

Die Polizei empfiehlt außerdem, niemals allein baden zu gehen, Kinder und Jugendliche stets zu beaufsichtigen und bei Notfällen sofort Hilfe zu organisieren sowie den Notruf zu verständigen.

Pressemitteilung / MF

Das könnte Dich auch interessieren

01.06.2026 Beratzhausen: 160 km/h statt Kontrolle – Fahrer flüchtet vor Polizei Ein 23-jähriger Autofahrer hat sich am Sonntag auf der A3 über rund 30 Kilometer einer Polizeikontrolle entzogen. Trotz mehrerer Anhalteversuche fuhr der Mann weiter und erreichte zeitweise rund 160 km/h. Erst nach Sinzing gelang es mehreren Streifenbesatzungen, das Fahrzeug anzuhalten. Der Fahrer musste schließlich von den Beamten aus dem Auto geholt werden. Da der 23-Jährige offenbar 01.06.2026 54-Jähriger Lars S. aus dem Landkreis Kelheim vermisst 01.06.2026 Regensburg: Positive Bilanz nach der Maidult Nach dem Ende der Regensburger Maidult ziehen die Verantwortlichen eine positive Bilanz. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für die nächste Ausgabe des Volksfestes: Die Herbstdult startet am 28. August. Zunächst steht jedoch der Rückblick auf die vergangenen 18 Dult-Tage im Mittelpunkt. Positive Bilanz der Veranstalter Die Verantwortlichen zeigen sich mit dem Verlauf der diesjährigen Maidult 01.06.2026 Regensburg: 15 Minuten Unwetter - Umgestürzte Bäume und lose Dächer Eine nur rund 15 Minuten andauernde Sturmfront hat am Sonntagnachmittag zahlreiche Schäden im Stadtgebiet verursacht. Zwischen 13 und 19 Uhr hat die Regensburger Feuerwehr 161 wetterbedingte Einsätze registriert, davon 47 im Stadtgebiet. Die Feuerwehr musste vor allem umgestürzte Bäume, lose Dachteile und beschädigte Bauzäune sichern. Besonders aufwendig war ein Einsatz in der Thundorferstraße. Laut den