Mo., 06.05.2024 , 12:14 Uhr

Neustadt/Donau: Bayernwerk stellt Antrag für Netzausbau

Die Bayernwerk Netz GmbH plant einen Ersatzneubau der bestehenden Hochspannungsleitung zwischen Umspannwerk Neustadt an der Donau und der Stromleitung zwischen Manching und Sittling.

Die Bayernwerk Netz GmbH (Bayernwerk) plant den Ersatzneubau der bestehenden Hochspannungsleitung zwischen dem Umspannwerk Neustadt an der Donau und der Stromleitung zwischen Manching und Sittling. Auf 2,5 Kilometern sollen insgesamt sieben Maste standortgleich ersetzt werden. Die Modernisierung diene dem steigenden Energiebedarf in der Region, teilte das Unternehmen am Montag mit. Für das Vorhaben habe man nun den Antrag auf Planfeststellung bei der Regierung von Niederbayern eingereicht.

„Mit Projekten wie diesem in Neustadt an der Donau leisten wir unseren Beitrag zur Energiewende in Bayern“,

erklärt Projektleiter Philipp Rumohr.

„Ein starkes regionales Verteilnetz ist der Schlüssel, um dem steigenden Energiebedarf in der Region gerecht zu werden und langfristig eine zuverlässige Energieversorgung zu gewährleisten.“

Insbesondere die Industrie in der Region benötigt zur Elektrifizierung ihrer Prozesse zunehmend Energie. Insgesamt investiert das Bayernwerk laut Pressemitteilung rund 5,7 Millionen Euro in den Ersatzneubau der 110-Kilovolt-Leitung sowie die erforderlichen Anpassungen im Umspannwerk.

Man habe sich in den vergangenen Jahren einen genauen Überblick über Flora und Fauna im Umfeld der Leitung verschafft und den Baugrund kartiert. Die erstellten Gutachten seien zentraler Bestandteil des Antrags auf Planfeststellung. Dieser wurde nun von Bayernwerk bei der Regierung von Niederbayern eingereicht. Die Regierung von Niederbayern wird die eingereichten Unterlagen prüfen und nach der Öffentlichkeitsbeteiligung über die Genehmigung entscheiden.

Bereits im November 2023 hat das Bayernwerk Eigentümer, Pächter und die interessierte Öffentlichkeit umfassend über das Projekt informiert.

Nach Abschluss des Verfahrens und dem Genehmigungsbeschluss rechnet das Bayernwerk mit einem möglichen Baustart ab Frühjahr 2025 und der Inbetriebnahme der modernisierten Leitung bis Ende des nächsten Jahres.

 

PM Bayernwerk / KH

Das könnte Dich auch interessieren

24.02.2026 Ostbayern: Aktueller Hochwasserstand Aufgrund von Tauwetter und anhaltenden Niederschlägen sind die Wasserstände in mehreren Gewässern deutlich angestiegen. Für manche Gebiete in Ostbayern gilt deshalb eine Hochwasserwarnung. Die Lage soll sich ab Mittwoch aber entspannen. 23.02.2026 Bayern: Steigende Wasserstände – Flüsse und Bäche treten über die Ufer Vor allem in den Regionen rund um den Bayerischen Wald und das Fichtelgebirge treten Flüsse und Bäche teils über die Ufer. Während vielerorts nur Wiesen und Felder betroffen sind, könnten mancherorts auch Keller und Häuser überflutet werden. Noch ist der Höchststand nicht überall erreicht. Der Hochwassernachrichtendienst rechnet jedoch damit, dass die Pegelstände ab Mittwoch wieder 15.02.2026 Fasching in Ostbayern 2026 14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den