Mi., 14.08.2013 , 14:45 Uhr

Neun ehemals sicherungsverwahrte Sexual- und Gewalttäter frei

Gestern wurde bereits einer von neun nachträglich  sicherungsverwahrten Männern in Bayern entlassen. Heute hat das OLG Nürnberg und das Landgericht Regensburg über acht weitere entschieden: Auch sie müssen sofort freikommen. 

Sechs Männer saßen bislang wegen Sexual- und Gewaltverbrechen im Bezirkskrankenhaus Straubing, zwei in Erlangen. Seit dem Ende ihrer Sicherungsverwahrung waren die Verbrecher auf Grundlage des sogenannten Therapieunterbringungsgesetzes im Bezirkskrankenhaus. Das ist nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts nur noch für Straftäter möglich, von denen eine hochgradige Gefahr für schwerste Gewalt- und Sexualstraftaten ausgeht.

Auch nach ihrer Freilassungen stehen die Männer unter Beobachtung und Führungsaufsicht. Der Sprecher des OLG Nürnberg bestätigte, dass die Männer bereits heute alle entlassen wurden. Sie stammen aus dem gesamten Bundesgebiet.

 

 

14.08.2013/CB

Das könnte Dich auch interessieren

14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 25.03.2026 IKEA ruft Kerzen wegen Brandgefahr zurück Der Möbelhändler IKEA ruft die SMÖJTRÄD Lüsterkerzen, duftneutral, 25 Zentimeter, zurück. 18.03.2026 Weniger Verletzte und Tote bei Verkehrsunfällen in Bayern im Januar 2026 Nach vorläufigen Angaben der Polizei wurden im Januar 31.072 Unfälle registriert. Das sind 6,8 Prozent mehr als im Januar 2025. Gleichzeitig sank jedoch die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, deutlich.Weniger Unfälle mit Personenschaden In 2.514 Fällen kamen Personen zu Schaden. Das entspricht einem Rückgang um 12,4 Prozent im Vergleich zum 23.02.2026 Bayern: Steigende Wasserstände – Flüsse und Bäche treten über die Ufer Vor allem in den Regionen rund um den Bayerischen Wald und das Fichtelgebirge treten Flüsse und Bäche teils über die Ufer. Während vielerorts nur Wiesen und Felder betroffen sind, könnten mancherorts auch Keller und Häuser überflutet werden. Noch ist der Höchststand nicht überall erreicht. Der Hochwassernachrichtendienst rechnet jedoch damit, dass die Pegelstände ab Mittwoch wieder