Mi., 13.07.2016 , 14:20 Uhr

Neues Futtermittelwerk in Straubing eröffnet

Das neue Futtermittelwerk der DoFu Donaufutter GmbH im Hafen Straubing-Sand wurde am Mittwoch offiziell in Betrieb genommen. Die Tochtergesellschaft der AGRAVIS Raiffeisen AG (Münster und Hannover) stellt in der hochmodernen Anlage vor allem Spezialfuttermittel, aber auch Fertigfutter für Schweine, Rinder und Pferde her. Die Produktion wird in wenigen Tagen anlaufen und kann bis zu 60.000 Tonnen pro Jahr in einem Zweischichtbetrieb betragen. Vertrieben werden die Produkte im süddeutschen Markt über die AGRAVIS-Tochter- bzw. Beteiligungsgesellschaften Derby Spezialfutter GmbH, Höveler Spezialfutterwerke GmbH & Co. KG (Blattin), HL Hamburger Leistungsfutter GmbH und Vitavis GmbH.

Klaus Feils als Geschäftsführer der DoFu Donaufutter GmbH rief vor den Anwesenden die schnelle Realisierung des Projektes in Erinnerung. Vom Erwerb des 20.000 Quadratmeter großen Grundstücks bis zur Fertigstellung des Futtermittelwerks vergingen gerade einmal zweieinhalb Jahre. Die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Zweckverband und den Behörden in Straubing habe dies möglich gemacht.

Mehr als die Hälfte der eingesetzten Rohkomponenten seien hochwertige Nach- und Nebenprodukte aus der Lebensmittelindustrie. Und das Werk in Straubing gewährleiste dank moderner Technik die ressourcenschonende und möglichst emissionsarme Herstellung von Futtermitteln. „Dies entspricht unserem Verständnis von Nachhaltigkeit“, betonte Klaus Feils.

Pfarrer Erhard Schmidt von der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes Ittling und Diakon Dieter Rein von der Evangelisch-Lutherischen Christuskirche Straubing gaben dem neuen Gebäude Gottes Segen. Musikalisch gestaltet wurde die Eröffnungsfeier von den „Trafernmusikanten“. In der Startphase werden fünf Mitarbeiter in dem Werk tätig sein. Die Investitionssumme beträgt rund zehn Millionen Euro.

Pressemitteilung/MF

Das könnte Dich auch interessieren

27.02.2026 Bayern: «Stagnation statt Aufschwung» auf dem Arbeitsmarkt Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im Februar im Vergleich zum Vormonat zwar um 3.716 auf 341.061 gesunken, dennoch ist das der höchste Stand für einen Februar seit 2010. Das teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,4 Prozent und bleibt unverändert zur Januar-Quote. Im Februar 2025 23.02.2026 Bayern: Exporte steigen 2025 leicht Bayerns exportabhängige Industrie hat sich im Jahr 2025 trotz schwieriger Bedingungen behauptet. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, stiegen die weltweiten Ausfuhren um 0,9 Prozent auf knapp 227 Milliarden Euro. Gleichzeitig legten auch die Importe um 0,9 Prozent auf 229,3 Milliarden Euro zu. Damit bleibt es bei einem – wenn auch vergleichsweise kleinen – Handelsdefizit. Besonders 14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 06.02.2026 Bayern: Mehr Baugenehmigungen – doch die Entspannung bleibt aus Wie das Landesamt für Statistik mitteilt, wurden im Freistaat im Jahr 2025 insgesamt 54.149 Wohnungen genehmigt. Das entspricht einem Plus von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vom früheren Niveau ist der Wohnungsbau jedoch weiterhin weit entfernt: 2021 lag die Zahl noch bei 80.344 genehmigten Wohnungen. Eine spürbare Entspannung auf dem Wohnungsmarkt ist damit weiterhin nicht