Di., 20.08.2019 , 15:33 Uhr

Nachtrag: Schüler in Regensburg ins Wasser gezogen

Die Polizei in Regensburg sucht nach Zeugen, die möglicherweise einen tätlichen Angriff auf einen Schüler gesehen haben. Dieser hat sich bereits am 21. Juli ereignet. Gegen 19:35 Uhr hat ein Mann auf einem Badeplatz am Schwabelweiser Donauufer den Schüler angegriffen, nachdem einem Mädchen aus der Gruppe des Schülers eine PET Flasche ins Wasser gefallen war. Der ältere Mann soll den Schüler ins Wasser geschubst haben, daraufhin hat sich der Schüler laut Polizei eine Fußverletzung zugezogen. Wir haben bereits letzte Woche über diesen Fall berichtet. Der Zeugenaufruf ist jetzt ein Erfolg gewesen. 

Nachtrag vom 20.08.19:

Nach einem polizeilichen Zeugenaufruf vom 14.08.2019 in den Medien meldeten sich zu dem genannten Vorfall am Donauufer bei Schwabelweis sowohl der Beteiligte als auch eine weitere unbeteiligte Zeugin bei der Polizeiinspektion Regensburg Nord.

Der Mann schilderte nun seine Version des Geschehenen und verneinte vehement einen fremdenfeindlichen Hintergrund. Auch die Aussage der unbeteiligten Zeugen erhärteten nicht den Verdacht, dass der Mann aus Fremdenhass gehandelt hatte. Den Worten des Tatverdächtigen zufolge habe er gar nicht bemerkt, dass einer der Jugendlichen ausländische Wurzeln besäße. Ihm sei lediglich wichtig gewesen, dass die Plastikflasche durch einen der Verursacher aus dem Wasser beseitigt werde.

Nach Abschluss der Ermittlungen wird die Anzeige der Staatsanwaltschaft Regensburg vorgelegt.

 

Erstmeldung vom 14.08.19:

 Bereits am 21.07.2019 gegen 19.35 Uhr ereignete sich auf dem Badeplatz am Schwabelweiser Donauufer ggü. der Schwabelweiser Kirchstraße 1 ein tätlicher Angriff auf einen 13jährigen deutschen Schüler aus Regensburg.

Dieser weilte zusammen mit einem weiteren 13jährigen Freund und zwei 13 jährigen Freundinnen im Bereich der Treppen zum Donauufer, als einem der Mädchen eine leere PET-Flasche ins Wasser fiel.

Dies bemerkte der bislang unbekannte Täter, sprach den Schüler an und forderte ihn auf, die Flasche aus dem Wasser zu holen.

Nachdem dieser sich jedoch weigerte, packte der ältere Mann den Schüler von hinten und schubste ihn in das Wasser. Hierbei erlitt der Schüler eine Fußverletzung.

Der unbekannte Täter entfernte sich im Anschluss zusammen mit seiner weiblichen Begleitung vom Badeplatz, konnte jedoch vorher von der Schülergruppe fotografiert werden.

Das den Ermittlungsbehörden vorliegende Bild zeigt den unbekannten Täter und seine Begleitung, beide können wie folgt beschrieben werden:

Täter:

Begleitung:

Das Paar war mit Fahrrädern unterwegs und entfernte sich schiebenderweise vom Tatort.

Personen, die sachdienliche Angaben zu Tat und Täter bzw. dessen Begleitung geben können, werden gebeten, sich mit der PI Regensburg Nord unter Tel. 0941/506-2221 in Verbindung zu setzen.

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Sinzing: Überholmanöver geht schief – Zwei Frauen entgehen Frontalcrash Eine 26-jährige Audi-Fahrerin hat am Donnerstagmorgen auf der Staatsstraße zwischen Sinzing und Alling beinahe einen Frontalzusammenstoß verursacht. Die Frau wollte einen Kleintransporter überholen und übersah dabei offenbar einen entgegenkommenden Ford. Frontalzusammenstoß knapp verhindert Beide Fahrerinnen reagierten sofort. Die 26-Jährige bremste ab und scherte wieder ein. Dabei streifte sie den Kleintransporter am Heck. Die 20-jährige Ford-Fahrerin 23.10.2026 Bernhardswald: Autofahrer weicht Hasen aus und wird schwer verletzt Ein 62-jähriger Autofahrer ist am Mittwoch bei einem Unfall in Bernhardswald schwer verletzt worden. Der Mann war in Mauth unterwegs, als er einem Hasen auswich und gegen einen Zaun fuhr. Schwer verletzt ins Krankenhaus Der 62-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Am Zaun entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro.   PI Regenstauf/JM 23.10.2026 Mintraching: Graffiti an Schule – 18-Jähriger als Tatverdächtiger ermittelt Nach Graffiti an einer Schule in der Aukofener Straße in Mintraching hat die Polizeiinspektion Neutraubling einen 18-jährigen Tatverdächtigen identifiziert. Die Schmierereien mit teils politischem Inhalt richteten einen Sachschaden in mittlerer vierstelliger Höhe an.   Schmierereien an der Schule in der Aukofener Straße Zwischen Samstag, 03.10.2026, 15:00 Uhr, und Sonntag, 04.10.2026, 11:00 Uhr, brachte ein bislang 22.10.2026 Regensburg / Wiesent: Duo nach Fund von Sprengstoff auf A3 verurteilt Nach dem Sprengstofffund auf der A3 bei Wiesent im Januar sind ein Mann und eine Frau wegen Vorbereitung einer Geldautomatensprengung verurteilt worden. Das Amtsgericht Regensburg verurteilte die Fahrerin zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung, den Mittäter zu zwei Jahren und fünf Monaten Haft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.   Urteil vom