Mi., 03.03.2021 , 13:01 Uhr

Nach Vergewaltigung in Regensburg: Knapp 100 Personen kamen nicht zur DNA-Reihentestung

Nach der Vergewaltigung einer Radfahrerin im Donaupark hat die Polizei eine DNA-Reihentestung durchgeführt. 200 Personen wurden eingeladen - gekommen sind aber nur knapp 100. Die Tests sind freiwillig. Die Polizei will jetzt erst einmal die Auswertung der abgegebenen Tests abwarten. 

Laut einem Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz wurde vergangene Woche hauptsächlich an zwei Tagen die DNA-Reihenuntersuchung durchgeführt. Zu den vorgegebenen Terminen seien aber nur etwa die Hälfte der eigeladenen 200 Personen erschienen und hätten eine Speichelprobe abgegeben. Die Ergebnisse stehen noch aus.

Für die Testungen sei eigens ein Hygienekonzept erarbeitet worden. Die Tests fanden in einem Zelt im Freien statt. Für die nächsten Tage und Wochen seien weitere Einzelabgleiche geplant.

Regensburg: DNA-Reihenuntersuchung soll Täter nach Vergewaltigung im Donaupark überführen

 

Abgabe der Speichelprobe freiwillig

Bei den Ermittlungen zur Vergewaltigung konnten die Ermittler eine DNA-Spur des Täters sichern. Bei der Reihentestung wurden 200 Männer eingeladen, auf welche die Täterbeschreibung passt und die in dem bestimmten Zeitraum einen Bezug zur näheren Umgebung der Tatorte haben.

Die Teilnahme an der DNA-Reihenuntersuchung ist freiwillig. Durch das bayerische Landeskriminalamt werden die anonymisierten Speichelproben ausgewertet und im Anschluss an den Abgleich mit der DNA-Spur des Täters sofort vernichtet. Ein Abgleich mit anderen Fällen oder eine Speicherung in der DNA-Datenbank erfolgt nicht.

 

PP Oberpfalz/MB

 

Unsere Berichte zum Fall

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