Passender könnte der Politische Frühschoppen auf dem Gillamoos in Abensberg für die AfD einen Tag nach dem deutlichen Wahlsieg in Sachsen-Anhalt nicht liegen. Vor den Auftritten unter anderem von Bayerns Parteichef Stephan Protschka und der Bundestagsvizefraktionschefin Beatrix von Storch ist die Stimmung bei den Besuchern unter freiem Himmel auf der Schlosswiese in Abensberg erwartbar gut.
Mehrere Besucher sprachen angesichts des Wahlergebnisses von einem Denkzettel für die etablierten Parteien. «Wenn ich immer wieder die CSU etc. wähle, dann merken die doch gar nicht, dass sie was falsch gemacht haben», sagte ein Gast. Ein anderer sagte: «Die AfD wird weiter wachsen.»
Am Eingang zum Gelände demonstrierten dagegen einige Gegner der Partei. Sie hielten unter anderem Schilder mit Slogans wie «Nazis in die Hölle remigrieren» in die Höhe.
Bei der CSU herrscht dagegen vor dem Auftritt von Parteichef Markus Söder und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt Katerstimmung angesichts der herben Verluste der Schwesterpartei CDU bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Für genügend Lautstärke sorgt im Zelt die Livemusik. Bei Grünen, SPD und Freien Wählern fanden sich ebenfalls deutlich vor Beginn der Reden zum politischen Schlagabtausch die ersten Besucherinnen und Besucher ein.
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Mehr zu den Reden gibt es heute ab 18:00 Uhr im TVA Journal zu sehen - und natürlich hier und in der Mediathek, sobald die Videos verfügbar sind!
Hier finden Sie aktuelle Videos und Fotos aus den Zelten. Auch die Videos zu den Reden aus den Zelten werden wir hier veröffentlichen, sobald sie fertig sind.
Katrin Ebner-Steiner leitete aus dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt einen Regierungsanspruch ihrer Partei ab und kündigte weitere Erfolge auf Landes- und Bundesebene an. Ziel sei letztlich eine AfD-geführte Bundesregierung mit Alice Weidel als Kanzlerin. Zudem forderte sie den Verfassungsschutz auf, stattdessen die etablierten Parteien und die Bundesregierung zu beobachten.
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Söder sieht nach dem AfD-Wahlsieg zunächst keinen Regierungsauftrag für die CDU. Das Wahlergebnis müsse demokratisch akzeptiert und die AfD nun inhaltlich gestellt werden. Eine Zusammenarbeit von Union und AfD lehnt er ab. Gleichzeitig kündigte er an, in Bayern entschieden gegen die AfD kämpfen zu wollen.
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Standing Ovations der Genossen nach einer kämpferischen Rede von Hubertus Heil. Er hat sich aber auch selbstkritisch gegeben: Die SPD müsse besser werden. Er wolle die Demokratie nicht kampflos den Extremen überlassen.
Katrin Ebner-Steiner hat heute in Abensberg gesagt, die AfD sei "in der Mitte der Gesellschaft angekommen". Man mache Bayern blau, das sei das Signal aus Kelheim.
Beatrix von Storch hat sich auf der Bühne zum Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt geäußert.
Auch Hubert Aiwanger hat sich zum Thema Sicherheit geäußert und dabei auch gleich noch das Thema Bundeswehr angesprochen.
Anton Hofreiter hat bei den Grünen heute auch das Thema Sicherheit angesprochen.
Hubertus Heil hat auf der Bühne heute über die politische Zukunft in Deutschland gesprochen. Er sagt, man sei es den Kindern schuldig, dass diese in einem demokratischen Land aufwachsen können.
Markus Söder hat heute auf der Bühne auch die bayerische Grenzpolizei gelobt.
Ein kämpferischer Hubertus Heil hat heute das Festzelt begeistert. Auch bei der SPD war das Wahlergebnis von gestern Thema. Heil bezeichnete das SPD-Ergebnis von 9,3 Prozent in Sachsen-Anhalt als zu schwach. Die Partei müsse wieder deutlicher machen, wofür sie stehe, und sich im Kampf für die Demokratie stärken.
Markus Söder schimpft auf die AfD und lobt Europa.
Söder bezeichnet sich selber als Nummer 1 der bayerischen Politik - die Bühne betrat er mit dem Einlaufsong: "I need a Hero". Bayern wolle er "nicht der AfD überlassen.
Anton Hofreiter nimmt kein Blatt vor den Mund und findet klare Worte für die AFD.
Auch bei der FDP ist das Wahlergebnis das große Thema: Es geht um die politische Zukunft in Sachsen-Anhalt.
Bei der CSU geht es heute natürlich auch wie bei den anderen Parteien um das gestrige Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt.
Vor Ministerpräsident Markus Söder spricht Alexander Dobrindt auf der Bühne.
Kurios wurde es heute vor dem Auftritt von Katrin Ebner Steiner. Der Einzug musste ohne Blasmusik erfolgen, denn diese stand im Stau.
Auch bei der FDP sind die Politiker eingetroffen.
Hauptredner ist Henning Höne, stellvertretender FDP Bundesvorsitzender.
Bei der SPD verspätet sich Hubertus Heil scheinbar. Laut unseren Informationen gibt es den Einmarsch erst kurz nach 10 Uhr
Im Vorfeld der AFD-Kundgebung hat es in Abensberg heute eine Gegendemonstration gegeben. Für die AFD-Veranstaltung selbst sind laut Polizei rund 1000 Teilnehmer angemeldet.
Hier finden Sie noch mehr Eindrücke aus Abensberg finden Sie heute im Laufe des Vormittags auf unserem Instagram-Profil (Story):