Fr., 27.11.2015 , 16:29 Uhr

Nach Brandserie in Pentling: Ermittlungserfolg der Polizei

Eine gemeinsame Ermittlungsgruppe „EG Pentling“, bestehend aus Beamten der Polizeiinspektion Neutraubling und der Kriminalpolizei Regensburg mit Unterstützung durch die Operative Fallanalyse Bayern (OFA) identifizierte einen 21jährigen Mann, dem von Seiten der Polizei vorgeworfen wird, mehrere Brände in und um die Studentenstadt gelegt zu haben.

Seit Mitte Oktober 2013 häuften sich im Bereich der Studentenstadt in Pentling Brandfälle, bei denen vorwiegend Container und in einem Fall auch Gartenmöbel auf einer Terrasse in Flammen aufgingen. Dies führte zu intensiven polizeilichen Ermittlungen, anfangs durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Neutraubling, dann durch eine eigens gegründete Ermittlungsgruppe.

Glücklicherweise kam es bei den Bränden zu keinen Personenschäden.

Als sich die Erkenntnisse verfestigten, dass von einer Brandserie, der 10 Fälle konkret zuzuordnen waren, ausgegangen werden muss, entstand im August 2015 die gemeinsame Ermittlungsgruppe aus Schutz- und Kriminalpolizei. So gelang es bereits gewonnene Erkenntnisse und Ermittlungsansätze der PI Neutraubling mit dem Know-how kriminalpolizeilicher Ermittlungsmöglichkeiten und -methoden zu kombinieren. Dies stellte sich schließlich als Schlüssel zum Ermittlungserfolg dar. Wertvolle Erkenntnisse brachten zudem Beamte der OFA in den Ermittlungskomplex mit ein. Im Verlauf der Sachbearbeitung rückte so ein 21jähriger Mann, der im Zeitraum der Brände im Landkreis Regensburg wohnte, soweit in den polizeilichen Focus, dass verschieden Tatumstände mit ihm abgeklärt werden mussten.

In der ersten Vernehmung zeigte sich der junge Mann bereits in Teilen geständig.

Der Gesamtschaden aller Fälle beträgt über 20 000 Euro. Herausragend ist eine Brandlegung an einem Wochenende Anfang August diesen Jahres. Dabei gingen Gartenmöbel auf einer Terrasse in Flammen auf, wodurch auch ein Gebäudeschaden in Höhe von 10 000 Euro entstand. Dem Tatverdächtigen werden derzeit durch die Polizei in einem Fall schwere Brandstiftung und mehrfach Sachbeschädigungen durch Brandlegungen nach dem Strafgesetzbuch vorgeworfen. Die polizeilichen Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

PM/MF

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Sinzing: Überholmanöver geht schief – Zwei Frauen entgehen Frontalcrash Eine 26-jährige Audi-Fahrerin hat am Donnerstagmorgen auf der Staatsstraße zwischen Sinzing und Alling beinahe einen Frontalzusammenstoß verursacht. Die Frau wollte einen Kleintransporter überholen und übersah dabei offenbar einen entgegenkommenden Ford. Frontalzusammenstoß knapp verhindert Beide Fahrerinnen reagierten sofort. Die 26-Jährige bremste ab und scherte wieder ein. Dabei streifte sie den Kleintransporter am Heck. Die 20-jährige Ford-Fahrerin 23.10.2026 Bernhardswald: Autofahrer weicht Hasen aus und wird schwer verletzt Ein 62-jähriger Autofahrer ist am Mittwoch bei einem Unfall in Bernhardswald schwer verletzt worden. Der Mann war in Mauth unterwegs, als er einem Hasen auswich und gegen einen Zaun fuhr. Schwer verletzt ins Krankenhaus Der 62-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Am Zaun entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro.   PI Regenstauf/JM 23.10.2026 Mintraching: Graffiti an Schule – 18-Jähriger als Tatverdächtiger ermittelt Nach Graffiti an einer Schule in der Aukofener Straße in Mintraching hat die Polizeiinspektion Neutraubling einen 18-jährigen Tatverdächtigen identifiziert. Die Schmierereien mit teils politischem Inhalt richteten einen Sachschaden in mittlerer vierstelliger Höhe an.   Schmierereien an der Schule in der Aukofener Straße Zwischen Samstag, 03.10.2026, 15:00 Uhr, und Sonntag, 04.10.2026, 11:00 Uhr, brachte ein bislang 22.10.2026 Regensburg / Wiesent: Duo nach Fund von Sprengstoff auf A3 verurteilt Nach dem Sprengstofffund auf der A3 bei Wiesent im Januar sind ein Mann und eine Frau wegen Vorbereitung einer Geldautomatensprengung verurteilt worden. Das Amtsgericht Regensburg verurteilte die Fahrerin zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung, den Mittäter zu zwei Jahren und fünf Monaten Haft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.   Urteil vom