Di., 03.03.2026 , 18:01 Uhr

München: Sonderflug aus Dubai bringt gestrandete Urlauber zurück

Am Abend (3.3.) soll ein Flugzeug in München ankommen, das Urlauber aus Dubai zurückbringt.

Eine Sondermaschine der Fluggesellschaft Emirates wird am Abend in München erwartet. Der Flug mit der Nummer „EK 8051“ ist laut Angaben des Flughafens gestartet und soll gegen 20:50 Uhr landen. An Bord befinden sich deutsche Urlauber, darunter viele Gäste des Reiseveranstalters Tui.

Rund 200 Tui-Gäste an Bord

Nach Angaben eines Tui-Sprechers reisen unter anderem rund 200 Tui-Urlauber mit dem Flug aus Dubai nach München zurück. Wie die Plätze auf dem Sonderflug vergeben wurden, war zunächst nicht bekannt.

Die betroffenen Tui-Touristen waren zuvor in Abu Dhabi gestrandet. Dort lagen sie mit einem Kreuzfahrtschiff im Hafen fest. Mit Bussen wurden sie schließlich zum Flughafen nach Dubai gebracht.

Insgesamt warten in der Golfregion rund 5.000 Gäste des Reiseveranstalters auf zwei Kreuzfahrtschiffen auf ihre Heimreise.

Tui-Flugzeuge im „standby“-Modus

Tui plant, weitere Urlauber gemeinsam mit Partner-Airlines wie Emirates, Qatar Airways und Etihad nach Deutschland zurückzubringen. Vorstandschef Sebastian Ebel erklärte im Programm von n-tv, zudem stünden eigene Maschinen von Tui Fly „standby“ bereit. Sie könnten starten, sobald eine entsprechende Erlaubnis vorliege, um Kunden möglichst schnell abzuholen.

Nach Angaben des Unternehmens verfügt Tui über rund 120 Flugzeuge, besitzt jedoch keine Verkehrsrechte für die betroffene Region. Deshalb laufen derzeit Gespräche mit der Bundesregierung sowie mit anderen Airlines und Reiseveranstaltern, um zusätzliche Kapazitäten für Rückholflüge zu organisieren.

Rund 30.000 deutsche Reisende betroffen

Seit der Eskalation des Nahost-Konflikts am Wochenende sitzen Zehntausende Menschen fest. Viele wollten im Nahen Osten Urlaub machen oder dortige Flughäfen als Drehkreuz nutzen. Zahlreiche Staaten haben ihren Luftraum geschlossen, Kreuzfahrtschiffe können Häfen nicht verlassen.

Auslöser der aktuellen Lage sind Luft- und Raketenangriffe von Israel und den USA auf den Iran am Samstagmorgen. Dabei wurde Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel sowie auf Ziele in der Golfregion.

Nach Angaben der Reisebranche sind rund 30.000 Kunden deutscher Reiseveranstalter von den Einschränkungen betroffen.

dpa / MF

Lage für Reisende aus der Region: Unser Video

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Steuerschätzung: Der Bund kann sich freuen, der Freistaat nicht Bayern kann sich nach der neuesten Steuerschätzung anders als der Bund bis 2027 nicht auf steigende Steuereinnahmen freuen. Finanzminister Albert Füracker (CSU) sagte der Deutschen Presse-Agentur in München, für 2026 müsse Bayern mit einem leichten Minus von 0,3 Milliarden Euro im Vergleich zum Haushalt 2026 rechnen.   Leichtes Minus für 2026 und 2027 Für 2027 22.10.2026 Umfrage: Viele Bayern sehen KI skeptisch Viele Menschen in Bayern sehen Künstliche Intelligenz einer neuen Umfrage zufolge eher skeptisch. 38 Prozent erwarten, dass KI das Leben der Menschen in den kommenden Jahren verschlechtern wird. Nur 27 Prozent gehen von einer Verbesserung aus, 35 Prozent sind unentschieden. Umfrage von Civey im Auftrag des Genossenschaftsverbands Das Ergebnis stammt aus einer Erhebung des Instituts 21.10.2026 Regensburg: Rekord im Westbad – 893 Schwimmer, 75.554 Bahnen, 3.777,7 Kilometer Beim 24-Stunden-Schwimmen im Westbad in Regensburg haben am vergangenen Wochenende 893 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen 3.777,7 Kilometer zurückgelegt. Das sind 75.554 Bahnen und ein neuer Rekord.   Neue Bestmarke beim Benefiz-Schwimmen Das 24-Stunden-Schwimmen im Westbad war laut Text ein Fest der Rekorde. „Mit insgesamt 75.554 Bahnen und einer Gesamtstrecke von 3.777,7 Kilometern stellten die 893 20.10.2026 Bayern: Vorsicht bei diesen Anrufen – Betrüger geben sich als Klinikpersonal aus Die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) und das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) warnen vor betrügerischen Schockanrufen. Kriminelle geben sich am Telefon als Klinikmitarbeiter aus und behaupten, ein Angehöriger sei schwer verletzt oder lebensbedrohlich erkrankt. Für eine angeblich notwendige Behandlung fordern sie hohe Geldsummen. Betrüger setzen Opfer unter Druck Die Anrufer nutzen gezielt Angst und Zeitdruck, um ihre Opfer