Mo., 24.02.2025 , 08:29 Uhr

München: CSU zieht mit 44 Abgeordneten in den Bundestag ein – Drei Wahlkreissieger gehen leer aus

Die CSU stellt im neuen Bundestag 44 Abgeordnete, wie die Bundeswahlleiterin mitteilte. Aufgrund des geänderten Wahlrechts kommen jedoch drei Direktkandidaten nicht ins Parlament, obwohl sie in ihren Wahlkreisen die meisten Erststimmen erhielten. Ihr landesweites Abschneiden war im Vergleich jedoch zu schwach.

Durch die Reform des Wahlrechts ist die Gesamtzahl der Abgeordneten begrenzt, sodass nicht alle direkt gewählten Kandidaten automatisch in den Bundestag einziehen. In Bayern betrifft dies nun drei CSU-Politiker, die zwar ihre Wahlkreise gewannen, aber im Vergleich zu anderen CSU-Direktkandidaten schlechter abschnitten.

CSU bleibt starke Kraft in Bayern

Mit insgesamt 44 Abgeordneten bleibt die CSU eine einflussreiche Kraft im Bundestag. Dennoch zeigt sich, dass das neue Wahlrecht zu Veränderungen führt, die direkte Wahlsiege nicht mehr automatisch mit einem Sitz im Parlament belohnen.

DPA / SP

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Steuerschätzung: Der Bund kann sich freuen, der Freistaat nicht Bayern kann sich nach der neuesten Steuerschätzung anders als der Bund bis 2027 nicht auf steigende Steuereinnahmen freuen. Finanzminister Albert Füracker (CSU) sagte der Deutschen Presse-Agentur in München, für 2026 müsse Bayern mit einem leichten Minus von 0,3 Milliarden Euro im Vergleich zum Haushalt 2026 rechnen.   Leichtes Minus für 2026 und 2027 Für 2027 22.10.2026 Umfrage: Viele Bayern sehen KI skeptisch Viele Menschen in Bayern sehen Künstliche Intelligenz einer neuen Umfrage zufolge eher skeptisch. 38 Prozent erwarten, dass KI das Leben der Menschen in den kommenden Jahren verschlechtern wird. Nur 27 Prozent gehen von einer Verbesserung aus, 35 Prozent sind unentschieden. Umfrage von Civey im Auftrag des Genossenschaftsverbands Das Ergebnis stammt aus einer Erhebung des Instituts 14.10.2026 Krankenhausreform: Erste Leistungsgruppen für Bayerns Kliniken bewilligt Die ersten Entscheidungen zur konkreten Zukunft der bayerischen Krankenhäuser sind gefallen – allerdings bleibt offen, welche Klinik künftig welche Leistung anbieten darf und welche nicht. Man wolle sich zu Einzelfällen nicht äußern, teilte das Gesundheitsministerium in München mit. «Sowohl positive als auch negative Bescheide werden vom Ministerium nur gegenüber den Betroffenen kommuniziert, da es sich 14.10.2026 München/Berngau: Tödliche Waffenkontrolle - Ermittlungen bleiben schwierig Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Behördenmitarbeiter während einer Waffenkontrolle gestalten sich die Ermittlungen schwierig. Die Details zum Tatablauf und zur Motivation des mutmaßlichen Schützen seien noch unklar, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) im Innenausschuss des Landtages in München. «Eine abschließende Beurteilung des Sachverhalts ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich.» Herrmann verwies darauf,