Fr., 17.07.2026 , 12:53 Uhr

München: CSU hält am Verbot der Leihmutterschaft fest

Jens Spahn ist Vater geworden, mit Hilfe einer Leihmutter in den USA. Hierzulande ist Leihmutterschaft verboten, die CDU ist gegen eine Legalisierung. Die CSU gratuliert, ist aber in der Sache klar.

Die CSU hält am Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland fest. Das machte der Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion, Klaus Holetschek, nach der Bekanntgabe deutlich, dass Jens Spahn und dessen Ehemann mithilfe einer Leihmutter in den USA Eltern geworden sind.

CSU bekräftigt ihre Haltung

Holetschek erklärte: „Die CSU hält am Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland fest. Es geht um die Glaubwürdigkeit unserer Politik und das Werteverständnis der CSU.“

Zugleich gratulierte er Jens Spahn und dessen Ehemann Daniel Funke zur Geburt ihres Sohnes Georg. Dennoch betonte er: „Ich respektiere eine private Entscheidung und gratuliere Jens Spahn und Daniel Funke zur Geburt ihres Sohnes Georg.“ Politisch bleibe die Position der CSU jedoch unverändert: „Aber politisch bleibt unsere Linie klar: Was in Deutschland verboten ist, bleibt verboten – und daran werden wir nicht rütteln.“

Spahn hatte Verbot selbst unterstützt

Als Bundesgesundheitsminister hatte sich Jens Spahn bereits für den Erhalt des deutschen Verbots der Leihmutterschaft ausgesprochen. Nun wurde bekannt, dass eine Leihmutter in den USA den gemeinsamen Sohn von Spahn und seinem Ehemann zur Welt gebracht hat.

Debatte innerhalb der CDU

Die Geburt des Kindes hat eine kontroverse Diskussion innerhalb der CDU ausgelöst. Hintergrund ist, dass Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist und sich die CDU bislang klar gegen eine Legalisierung ausgesprochen hat.

dpa / MF

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