Mi., 16.10.2013 , 14:07 Uhr

Motorhaubensex verursacht fast 3.000 Euro Schaden

Ein skurriler Prozess hat jetzt vor dem Amtsgericht Weiden seinen Abschluss mit einem Vergleich genommen. 2.700 Euro Schaden verursachte ein betrunkenes Pärchen aus dem oberpfälzischen Neuhaus beim Stelldichein auf einem fremden Auto. Nicht nur der Schadensersatz, sondern auch der Spott im Dorf ist den beiden sicher.

Am 27. Dezember vergangenen Jahres hatten die beiden es sich in einer Zoiglstube in dem Dorf gemütlich gemacht. Auf dem Weg nach Hause übermannte es die beiden wohl so sehr, dass sie prompt in die gegenüberliegende Garage einbrachen und auf der Motorhaube des fremden Autos ihr Liebesspiel vollzogen. Entdeckt wurde das erst am nächsten Morgen von der Lebensgefährtin des Autobesitzers, die unter anderem den Schaden am Garagentor, ein benutztes Kondom am Boden und Frauenhaare in der Dachreling des Fahrzeuges entdeckte.

Beim wilden Motorhaubensex wurden mehrere Autoteile zerbeult und zerkratzt, das Nummernschild riss dabei ab. Um den Tathergang zu beweisen, wurde von der Versicherung auch ein Kfz-Sachverständiger eingeschaltet. Für sein Gutachten hätte dieser den Tathergang sogar nachgestellt, meldet die dpa heute.

Geschädigter der zoiglgetränkten Nacht war der Tubist der überregional bekannten „Altneihauser Feierwehrkapell’n“. Die Geschichte wurde von der Kabarett-Kapelle natürlich umgehend unter dem Titel „Lack-Fuck“ vertont. So bleiben dem Paar nicht nur die Kosten für die Autoreparatur, sondern auch der Spott der Dorfbewohner.

 

dpa / SC

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