Gegen 23:45 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Regensburg zahlreiche Kräfte mit dem Einsatzstichwort „B4 Gewerbe/Industrie“ nach Michelsneukirchen.
Als die ersten Feuerwehren eintrafen, stand die Produktionsstätte bereits in Vollbrand. Den Einsatzkräften gelang es unter hohem Aufwand, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile zu verhindern. Der unmittelbar vom Feuer betroffene Bereich konnte jedoch nicht gehalten werden und wurde vollständig zerstört.
Um ausreichend Löschwasser bereitzustellen, wurden mehrere Versorgungsleitungen zur Einsatzstelle gelegt. Nach rund eineinhalb Stunden konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten dauern wegen zahlreicher Glutnester weiterhin an.
Parallel zu den Löscharbeiten nahm die Polizei noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache auf.
Die Einsatzleitung lag beim 2. Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Michelsneukirchen, Andreas Seidl. Vor Ort waren außerdem mehrere Führungskräfte der Kreisbrandinspektion, darunter Kreisbrandrat Michael Stahl, die Kreisbrandinspektoren Norbert Mezei und Marco Greil sowie die Kreisbrandmeister Michael Klinger und Johannes Maier. Auch Landrat Christian Schindler machte sich an der Einsatzstelle ein Bild der Lage.
Neben der Feuerwehr Michelsneukirchen waren zahlreiche weitere Wehren aus der Region im Einsatz, unter anderem aus Roding, Mitterdorf, Regenpeilstein, Neubäu, Dorfling, Ebersroith, Kirchenrohrbach, Altenkreith, Kalsing, Höhhof, Völling, Neuhaus, Obertrübenbach, Obergoßzell, Atzenzell, Falkenstein, Schorndorf, Sattelbogen, Cham und Zinzenzell.
Die UG-ÖEL Katzbach/Loibling unterstützte die Einsatzleitung. Aufgrund des umfangreichen Einsatzes von Atemschutzkräften wurde zudem der GW Atemschutz aus Furth im Wald angefordert.
Ebenfalls beteiligt waren Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes aus Cham, des Technischen Hilfswerks aus Roding sowie die Polizei.
Pressestelle Kreisbrandinspektion Cham / FH