Am Donnerstagabend, den 15. Januar 2026, erhielt eine 76-jährige Frau aus Michelsneukirchen einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizeibeamter ausgab.
Der angebliche Polizist schilderte am Telefon ein dramatisches Unfallgeschehen, das angeblich von einem nahen Angehörigen der Frau verursacht worden sei. Um eine angebliche Inhaftierung zu verhindern, forderte der Anrufer eine Kaution.
Die 76-Jährige reagierte richtig und durchschaute den Betrugsversuch. Dadurch kam es zu keinem finanziellen Schaden.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Polizei oder Staatsanwaltschaft niemals Kautionen erheben oder abholen. Bürgerinnen und Bürger werden ausdrücklich gebeten, kein Bargeld oder Wertsachen an Fremde zu übergeben.
Im Zweifel soll immer die 110 oder die zuständige Polizeidienststelle angerufen werden. Nur so könne verhindert werden, dass Betrüger mit dieser bekannten „Falscher-Polizist“-Masche Erfolg haben.
PI Roding / FH