Mi., 04.09.2013 , 16:50 Uhr

Metall- und Elektroindustrie: Schwache konjunkturelle Lage

Die Metall- und Elektro-Industrie in der Oberpfalz hat im ersten Halbjahr 2013 vergeblich auf einen deutlichen Konjunkturaufschwung gewartet. Das ist das Ergebnis der halbjährlichen Umfrage der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber unter ihren Mitgliedsbetrieben in der Region.

Die Konjunktur in der Metall- und Elektroindustrie der Oberpfalz stellte sich auch im zweiten Halbjahr 2013 insgesamt schwach, aber differenziert dar. Bezogen auf das Inlandsgeschäft überwiegen die positiven Einschätzungen: Knapp 30 Prozent der Unternehmen stuften die Situation als gut ein, rund 18 Prozent kamen zu einem negativen Ergebnis. Beim Exportgeschäft halten sich mit 20 Prozent positive und negative Einschätzungen die Waage. Die Unternehmen rechnen aber mit einer Verbesserung der Lage in der zweiten Jahreshälfte. Für das Inlandsgeschäft hoffen 23,5 Prozent der Firmen auf eine Besserung, knapp sechs Prozent befürchten eine Eintrübung. Beim Exportgeschäft sind die Unternehmen noch zuversichtlicher. 40 Prozent gehen von einer positiven Entwicklung aus, nur knapp sieben Prozent rechnen mit einer Verschlechterung. Die oberpfälzischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber gehen für das Jahr 2013 insgesamt von einem Zuwachs an Arbeitsplätzen in der Region um rund 1.000 Stellen aus.

 

Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm

 

40 prozent gehen von einer positiven entwicklung aus einschätzungen halten sich die waage schwache konjunkturell lage bei metall und elektroindustrie

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