Für den Meldebereich 2 (Mündung der Paar in die Donau bis Regensburg) gilt weiterhin die Meldestufe „Warnung“. Die Meldestufen gelten zunächst bis 01. Juli, dann erfolgt eine Neubewertung der Situation.
Grund für Warnstufen sind die hohen Wassertemperaturen in der Donau. Diese beeinflussen die gewässerökologischen Verhältnisse in der Donau negativ. Zusätzlich können angekündigte Gewitter mit Bewölkung die Sauerstoffverfügbarkeit in der Donau reduzieren und die Gewässerorganismen in den nächsten Tagen stark belasten.
Ziel ist es, mit vorsorgenden Maßnahmen die Belastungen der Gewässerorganismen in der Donau so gering wie möglich zu halten.
Das bedeutet, dass die zuständigen Wasserwirtschaftsämter und Kreisverwaltungsbehörden Maßnahmen zur Verbesserung des Sauerstoff- und Temperaturregimes umsetzen sowie bestimmte Aktivitäten unterbinden, die zu einer weiteren Verschlechterung des Sauerstoffregimes durch erhöhte Sauerstoffzehrung oder zu einer Verschlechterung des Temperaturregimes durch erhöhte Wärmeeinleitung führen.
Hierzu gehören u.a.
Unterbunden werden sollen ggf. auch Aktivitäten, die zu einer weiteren Verschlechterung der Gewässerökologie führen können, wie
Weitere Informationen zum Alarmplan bayerische Donau Gewässerökologie, den verschiedenen Warnstufen und den damit verbundenen Maßnahmen sind im Internet abrufbar unter https://www.regierung.oberpfalz.bayern.de/aufgaben/60671/60702/eigene_leistung/el_00006/index.html
Aktuelle Informationen zur Gewässerqualität und zur Wassertemperatur an der Donau finden Interessierte auch im Niedrigwasser-Informationsdienst des Freistaates Bayern unter: http://www.nid.bayern.de/ (siehe insbesondere dort unter Gewässerqualität/Alarmplan Donau).
Regierung Oberpfalz