Mo., 06.07.2015 , 11:54 Uhr

Mehrere Tote bei Badeunfällen in Bayern

Hunderttausende suchten am Wochenende vor der Hitze Abkühlung in Freibädern, Flüssen und Seen – für mindestens fünf von ihnen wurde der Sprung ins kühle Nass zum Verhängnis. Sie wurden Opfer von Badeunfällen. In fast allen Fällen versuchten Retter noch, die leblosen Körper wiederzubeleben.

In Hemau (Landkreis Regensburg) wurde am Sonntagmittag ein 18-Jähriger tot in einem Badeweiher gefunden. Der junge Mann war mit seinen Eltern und Geschwistern baden, als er plötzlich verschwand. Der Vater verständigte daraufhin die Polizei.

Am Roither Weiher (ebenfalls Landkreis Regensburg) gilt ein Familenvater als vermisst, der gestern aus dem Wasser nicht mehr aufgetaucht war. Die Suchaktion durch die Rettungskräfte geht heute noch weiter.

Ein 41-Jähriger starb am Sonntag beim Baden in einem Weiher bei Hütten in Grafenwöhr (Landkreis Neustadt an der Waldnaab). Der Mann wurde tot aus dem Wasser geborgen. Jede Hilfe zu spät kam auch für einen 30-Jährigen in Nürnberg, der am Sonntag zusammen mit einem Bekannten in der Pegnitz badete. Er konnte zwar nach aufwendiger Suche von Rettern lebend ans Ufer gebracht werden, starb aber wenige Stunden später in einem Krankenhaus. Einen 76 Jahre alten Mann wiederum ereilte am Sonntag der Tod beim Schwimmen in der Amper bei Emmering (Landkreis Fürstenfeldbruck). Badegäste sahen, wie auf dem Fluss eine leblose Person trieb. Sie brachten den Mann in Höhe einer Badeinsel ans Land. Ein herbeigerufener Notarzt konnte nur den Tod des Mannes feststellen.

Bereits am Samstag war ein Vierjähriger in einem Baggersee in Kleinsendelbach (Landkreis Forchheim) ertrunken. Ein Taucher fand das leblose Kind auf dem Grund des Gewässers in Ufernähe.

 

Hier finden Sie einige Tipps zur Ersten Hilfe bei Badeunfällen:

Die „Baderegeln“ der Regensburger Wasserwacht gibt es hier zum Download.

 

dpa / SC

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