Mo., 21.10.2024 , 14:32 Uhr

Mehr Vegetarier und Veganer im Bundesdurchschnitt: Bayern im Vergleich

Im bundesweiten Vergleich gibt es in Bayern deutlich weniger Vegetarier und Veganer, da sich deutschlandweit rund zwölf Prozent der Menschen pflanzlich ernähren, während in Bayern nur fünf Prozent vegetarisch und ein Prozent vegan leben, was laut Agrarministerin Kaniber wichtige Erkenntnisse für die zukünftige Ernährungspolitik und Landwirtschaft liefert.

Im Vergleich zum bundesweiten Durchschnitt gibt es in Bayern deutlich weniger Vegetarier und Veganer. Während sich in ganz Deutschland rund zwölf Prozent der Bevölkerung vegetarisch oder vegan ernähren, liegt dieser Anteil in Bayern bei nur fünf Prozent Vegetariern und einem Prozent Veganern. Besonders junge Frauen unter 30 Jahren entscheiden sich bundesweit häufiger für eine pflanzliche Ernährung.

Die Ergebnisse stammen aus einer repräsentativen Umfrage von Oktober 2023 und sollen auch in Bayern wichtige Erkenntnisse für die Ernährungspolitik liefern. Die bayerische Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) hebt die Bedeutung der aktuellen Studie hervor, die in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für Ernährung, der Universität Augsburg, der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie der Technischen Universität München erstellt wurde.

Die Studie soll faktenbasiert und ideologiefrei zeigen, wie sich die Ernährungsgewohnheiten im Freistaat entwickeln. Kaniber betont, dass eine gesunde Ernährung mit Wissen beginne und nicht durch Verbote vorangetrieben werde. Diese Daten seien entscheidend, um die Landwirtschaft zukunftsorientiert und nachhaltig zu gestalten.

Der Verzicht auf Fleisch, Fisch und tierische Produkte nimmt immer mehr zu, und was die Menschen heute essen, bestimmt laut Kaniber auch, wie die Landwirtschaft von morgen aussehen wird. Die Ergebnisse der Studie bieten wichtige Anhaltspunkte, um Visionen für eine nachhaltige Ernährungswirtschaft zu entwickeln und darauf zu reagieren, was künftig nachgefragt wird.

 

 

dpa / FH

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