Große Waldbrandübung bei Wörth an der Donau: Rund 400 Einsatzkräfte und bis zu 100 Fahrzeuge haben den Ernstfall geprobt. Bei der Übung im Landkreis Regensburg mussten die Feuerwehrleute einen großflächigen Waldbrand bekämpfen. Trockenheit, Wassermangel und schwer zugängliches Gelände stellten die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen.
400 Einsatzkräfte üben Waldbrandbekämpfung
Ein großer Waldbrand bei Wörth an der Donau war das Szenario einer umfangreichen Feuerwehrübung. Rund 400 Einsatzkräfte mit bis zu 100 Fahrzeugen waren beteiligt. Ihre Aufgabe: den Waldbrand unter Kontrolle bringen, bevor sich die Flammen weiter ausbreiten.
Auch ein Hubschrauber kam bei der Übung zum Einsatz und unterstützte die Brandbekämpfung aus der Luft.
Trockenheit erschwert die Löscharbeiten
Der trockene Sommer machte sich bei der Waldbrandübung deutlich bemerkbar. Ein nahe gelegener Bach führte so wenig Wasser wie seit Langem nicht mehr. Gleichzeitig befand sich der nächste Hydrant rund zwei Kilometer entfernt.
Damit wurde die Wasserversorgung zu einer besonderen Herausforderung für die Feuerwehr. Für die Bekämpfung eines großen Waldbrandes werden erhebliche Mengen Löschwasser benötigt.
Steile Waldhänge fordern die Feuerwehrleute
Neben der schwierigen Wasserversorgung stellte auch das Gelände die Einsatzkräfte vor Probleme. Mit schwerer Ausrüstung mussten sich die Feuerwehrleute durch steile und dicht bewachsene Waldhänge kämpfen.
Während die Einsatzkräfte am Boden gegen den angenommenen Waldbrand vorgingen, erhielten sie Unterstützung aus der Luft. Der eingesetzte Hubschrauber war Teil der groß angelegten Übung bei Wörth an der Donau im Landkreis Regensburg.