Mo., 12.01.2026 , 15:54 Uhr

Telefonische Krankmeldung: Söder fordert Abschaffung - Wie sinnvoll ist das?

Söder fordert Ende der telefonischen Krankschreibung

Bei der CSU-Winterklausur in Seeon hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder mit deutlichen Worten für Aufsehen gesorgt. „Die Deutschen müssen länger arbeiten“ und „Blaumachen muss reduziert werden“, sagte er und forderte, die telefonische Krankschreibung wieder abzuschaffen. Diese war 2023 dauerhaft eingeführt worden.

Einführung während der Corona-Pandemie

Die Möglichkeit, sich per Telefon krankschreiben zu lassen, stammt ursprünglich aus der Corona-Zeit. 2020 wurde sie eingeführt, um Ansteckungen in Arztpraxen zu vermeiden. Seit Dezember 2023 ist die telefonische Krankmeldung nun grundsätzlich erlaubt – ein Schritt, den Söder kritisch sieht.

Söder warnt vor Missbrauch

Der Ministerpräsident befürchtet, dass die Regelung zum Missbrauch verleitet. Wer sich bequem von zuhause aus krankmelden könne, neige eher dazu, blauzumachen. Laut Söder sei die Zahl der Krankmeldungen deshalb stark gestiegen.

Entlastung für Arztpraxen

Andererseits entlastet die Telefon-Krankschreibung überfüllte Arztpraxen, was insbesondere während der Pandemie ein großer Vorteil war. Medizinisch ersetzt ein Telefonat zwar keine gründliche Untersuchung, doch Gesundheitsexperten halten eine vollständige Abschaffung für wenig sinnvoll.

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