Der Güterumschlag der bayerischen Binnenschifffahrt ist im ersten Halbjahr 2026 zurückgegangen. Insgesamt wurden in den bayerischen Häfen knapp 2,47 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Das sind 6,5 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Von Januar bis Juni 2026 meldeten die bayerischen Häfen insgesamt 2.916 Schiffe mit Umschlagsgütern. Im ersten Halbjahr 2025 waren es noch 3.016 Schiffe. Damit sank die Zahl um 3,3 Prozent.
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden knapp 1,24 Millionen Tonnen Güter versendet und rund 1,23 Millionen Tonnen empfangen.
Im Donaugebiet wurden im ersten Halbjahr rund 1,34 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Rückgang um 3,1 Prozent. Das Donaugebiet kommt damit auf einen Anteil von 54,1 Prozent am gesamten Güterumschlag in Bayern.
62,6 Prozent der Schiffe mit Umschlagsgütern waren auf der Donau unterwegs.
Stärker fiel der Rückgang im Maingebiet aus. Dort sank der Güterumschlag von Januar bis Juni 2026 um 10,2 Prozent auf rund 1,13 Millionen Tonnen. Das Maingebiet steht damit für 45,9 Prozent des gesamten Güterumschlags in Bayern.
Auf den bayerischen Wasserstraßen werden vor allem Erze, Steine und Erden sowie Erzeugnisse aus Land- und Forstwirtschaft und Fischerei transportiert.
Den größten Güterumschlag verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 der Hafen Regensburg mit knapp 625.000 Tonnen. Dahinter folgen Aschaffenburg mit rund 267.000 Tonnen und Straubing-Sand mit gut 238.000 Tonnen.