In der Nacht auf Mittwoch kam es bei Schwandorf zu einem Waldbrand, bei dem rund 1,4 Hektar Waldboden in Flammen standen. Weil das betroffene Gebiet schwer zugänglich war und der genaue Brandort zunächst unklar blieb, kam neben den Feuerwehren auch ein Luftbeobachtungsteam zum Einsatz.
Das Feuer breitete sich in einem Gebiet aus, das für Einsatzfahrzeuge kaum erreichbar war. Dadurch gestaltete sich die Brandbekämpfung besonders schwierig. Die genaue Lage des Brandherds war zu Beginn unklar, weshalb zusätzliche Hilfe aus der Luft angefordert wurde.
Während der Zeit der erhöhten Waldbrandgefahr starten vom Flugplatz Schmidgaden regelmäßig Beobachtungsflüge. Beim Brand nahe Schwandorf wurden die dort stationierten Luftbeobachter zur Unterstützung alarmiert. Die Aufklärungsflüge halfen entscheidend dabei, den Brandherd zu lokalisieren und den Einsatz am Boden zu koordinieren.
Trotz etwas geringerer Temperaturen am Donnerstag bleibt die Waldbrandgefahr bestehen. Daher ging es bereits am Morgen erneut in die Luft. Während des rund einstündigen Kontrollflugs über die mittlere Oberpfalz blieb es ruhig – ein Brand hätte bei den idealen Sichtverhältnissen sofort entdeckt werden können.
Nach der Landung werden die Ergebnisse des Fluges an die Regierung der Oberpfalz weitergeleitet. Sollte kein weiterer Notfall gemeldet werden, startet in etwa vier Stunden der nächste Luftbeobachtungsflug.