Der Getränkehersteller Labertaler Heil- und Mineralquellen aus Schierling ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Die Attacke ereignete sich am vergangenen Freitag. Auch eine Woche später läuft der Betrieb noch nicht wieder normal.
IT-Experten arbeiten an den Systemen
Wer hinter dem Cyberangriff auf Labertaler steckt, ist bislang nicht bekannt. Nach Angaben des Unternehmens dürfte es auch für Experten schwierig sein, die Verantwortlichen ausfindig zu machen.
Nachdem das Landeskriminalamt die betroffenen Rechner freigegeben hatte, begannen die IT-Abteilung von Labertaler und Experten für Cyberangriffe mit der Arbeit an den Systemen. Sie arbeiten seitdem auf Hochtouren. Dennoch ist auch eine Woche nach der Attacke noch kein Normalbetrieb möglich.
Schnelle Reaktion nach Cyberangriff wichtig
Einen vollständigen Schutz vor Cyberangriffen gibt es nicht. Auch gut abgesicherte Unternehmen können von einer solchen Attacke betroffen sein. Umso wichtiger ist nach einem Angriff eine schnelle Reaktion.
Labertaler plant Notfall-Fahrplan
Sobald bei Labertaler in Schierling wieder Normalität eingekehrt ist, will das Unternehmen Konsequenzen aus dem Cyberangriff ziehen. Für mögliche künftige Fälle soll ein Notfall-Fahrplan entwickelt werden.