Beim Theaterspielkreis Saal wird es ernst: Mit dem Stück „Nach dem Krieg um sechs“ steht die Premiere kurz bevor. Bei der Hauptprobe durften wir bereits einen Blick hinter die Kulissen werfen und einen ersten Eindruck von der außergewöhnlichen Inszenierung gewinnen.
„Nach dem Krieg um sechs“ ist eine Tragikomödie, die mit düsterem Humor und zahlreichen liebevoll ausgearbeiteten Details überzeugt. Besonders Hauptdarsteller Emanuel Lange sticht hervor: Mit seinem täuschend echten böhmischen Dialekt verleiht er seiner Figur „Josef Schweijk“ eine besondere Authentizität.
Doch nicht nur die schauspielerische Leistung verlangt den Darstellern einiges ab. Auch das Bühnenbild ist anspruchsvoll gestaltet. Mithilfe eines Beamers, der hinter der Bühne zum Einsatz kommt, lassen sich insgesamt 20 verschiedene Bühnenbilder in kürzester Zeit realisieren. Dadurch nimmt die Inszenierung das Publikum mit an unterschiedliche Schauplätze und sorgt für abwechslungsreiche Eindrücke.
Regisseur Konrad Götz möchte die Zuschauer mit dem Stück nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen. Der Theaterspielkreis Saal setzt dabei auf eine Mischung aus schwarzem Humor, einer vielschichtigen Geschichte und einer abwechslungsreichen Inszenierung.
Wie das Stück entstanden ist, welche Herausforderungen die Darsteller meistern müssen und was das Publikum bei der Premiere erwartet, erfahren Sie heute Abend in der Sendung „Mein Landkreis Kelheim“.