Am Sonderpädagogischen Förderzentrum Regenstauf setzen der Landkreis Regensburg und die KJF ein innovatives Modell in der Schulbegleitung um: Durch sogenanntes Pooling – eine Schulbegleitung für mehrere Kinder – wird gezielt gespart, ohne dass die Qualität der Unterstützung leidet. Das Modell zeigt positive Effekte für Kinder, Eltern, Lehrkräfte und Schulbegleitungen. Auch andere Landkreise in Bayern zeigen bereits Interesse.
Pooling-Modell ersetzt Einzelzuweisungen
Der Bedarf an Schulbegleitungen ist in den letzten Jahren stetig gestiegen – ebenso wie die damit verbundenen Kosten. In Regenstauf wurde deshalb ein neues Konzept erprobt: Statt einer festen Zuweisung pro Kind werden Schulbegleitungen je nach Bedarf flexibel eingesetzt. Der Vorteil: Mehr Effizienz und bessere Betreuung.
Gemeinsame Planung von Landkreis und KJF
Der Weg zum neuen Modell war lang vorbereitet. Mehrere Jahre arbeiteten der Landkreis Regensburg und die KJF gemeinsam mit Partnern an der Umsetzung. Das Ergebnis ist ein durchdachtes System mit 20 Teilzeitkräften, die nun am Förderzentrum tätig sind. Gesteuert wird der Einsatz durch eine zentrale Koordinierungsstelle, die die jeweiligen Bedarfe berücksichtigt.
Vorteile für alle Beteiligten
Für die Schulbegleitungen bedeutet das neue Modell mehr Flexibilität und einen festen Arbeitsort, was die Arbeit attraktiver macht. Auch Lehrkräfte und Eltern zeigen sich zufrieden mit dem Konzept. Das Pooling kommt gut an, weil es nicht nur Ressourcen schont, sondern auch individuell auf die Kinder eingeht.
Strahlkraft über Regenstauf hinaus
Der Sonderweg von Landkreis und KJF könnte zum Vorbild für ganz Bayern werden: Erste Landräte anderer Regionen haben bereits Interesse am Pooling-Modell signalisiert. Damit könnte der erfolgreiche Ansatz aus Regenstauf bald Schule machen.