Die mögliche Reduzierung von mehr als 60 Arztstellen am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) sorgt für Diskussionen. Hintergrund ist eine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Waldmann an das Bayerische Wissenschaftsministerium. Thema ist ein geplanter Stellenabbau im Ärztlichen Dienst des Regensburger Uniklinikums.
Das Universitätsklinikum Regensburg rechnet für das Jahr 2026 mit einem negativen Jahresergebnis. Nach Angaben des Bayerischen Wissenschaftsministeriums liegt ein Grund dafür in einer überdurchschnittlichen Personalquote.
Seit dem Jahr 2019 seien insgesamt 64 ärztliche Vollzeitstellen aufgebaut worden. Diese Stellen würden nun nicht refinanziert. Aus Sicht des Ministeriums sei deshalb eine Personalreduzierung dringend erforderlich.
Trotz möglicher Einsparungen betont das Ministerium, das Klinikum könne weiterhin höchste medizinische Qualität garantieren.
Die Anfrage von Ruth Waldmann habe hohe Wellen geschlagen. Auch Staatsminister Markus Blume hält angesichts der finanziellen Lage eine Reduzierung des Personals für notwendig.
Das Universitätsklinikum Regensburg selbst hat sich auf Anfrage bislang nicht zu den geplanten Sparmaßnahmen und dem möglichen Stellenabbau im Ärztlichen Dienst geäußert.