Vor zwei Wochen war es noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Einzug in die Stichwahl. Am Ende setzte sich der SPD-Kandidat Thomas Burger gegen seine Mitbewerber durch und trat gegen die CSU-Kandidatin Astrid Freudenstein an. Sie galt aufgrund ihres Vorsprungs aus dem ersten Wahlgang als klare Favoritin.
Doch der Wahlabend entwickelte sich anders als viele erwartet hatten.
Den deutlichen Rückstand aus dem ersten Wahlgang konnte Thomas Burger Schritt für Schritt wettmachen. In der Stichwahl in Regensburg erreichte er schließlich 53,3 Prozent der Stimmen und setzte sich damit klar gegen Astrid Freudenstein durch.
Die CSU-Kandidatin kam auf 46,7 Prozent und scheiterte damit zum zweiten Mal in einer Stichwahl um das höchste Amt der Stadt.
Trotz zahlreicher Wahlempfehlungen für den SPD-Kandidaten hatten viele Beobachter mit einem deutlich knapperen Ergebnis gerechnet. Am Ende stand jedoch ein klarer Vorsprung für den Wahlsieger.
Die amtierende Oberbürgermeisterin gratulierte dem künftigen Stadtoberhaupt – der Schlusspunkt eines Wahlabends, der von einer bemerkenswerten Aufholjagd geprägt war.
Mit dem Wahlsieg beginnt für Thomas Burger nun die politische Arbeit. In Regensburg muss eine stabile Koalition für die Stadt gebildet werden. Die kommenden Wochen dürften daher ganz im Zeichen von Gesprächen und Verhandlungen stehen.