Das Theater Regensburg schreibt Geschichte: Mit einem großen Festakt wurde das Haus heute offiziell zum sechsten Bayerischen Staatstheater ernannt. Ministerpräsident Markus Söder enthüllte am Theater am Bismarckplatz den neuen Schriftzug. Mit dem neuen Titel erhält das Theater mehr finanzielle Unterstützung und gewinnt zugleich weiter an Bedeutung für die Kulturlandschaft in Bayern.
Jahrelang wurde auf diesen Schritt hingearbeitet, jetzt ist die Entscheidung offiziell: Das Theater Regensburg steigt in die höchste Liga der Bayerischen Theaterlandschaft auf.
Bei einem großen Festakt in Regensburg wurde die Ernennung gefeiert. Ministerpräsident Markus Söder enthüllte am Mittag persönlich den neuen Schriftzug am Theater am Bismarckplatz. Für die Stadt beginnt damit eine neue Theater-Ära.
Mit dem neuen Status beteiligt sich der Freistaat Bayern künftig schrittweise zu gleichen Teilen an der Finanzierung des Hauses wie die Stadt Regensburg.
Bereits jetzt fließen rund 12,5 Millionen Euro aus München nach Regensburg. Das entspricht aktuell etwa 42 Prozent der Finanzierung. In den kommenden Jahren soll die staatliche Förderung auf 50 Prozent steigen.
Das Theater Regensburg gilt seit Jahren als kulturelles Aushängeschild für Ostbayern. Mit rund 700 Vorstellungen pro Jahr und mehr als 180.000 Besucherinnen und Besuchern zählt das Haus zu den erfolgreichsten Mehrspartenhäusern in Deutschland.
Der neue Titel als Bayerisches Staatstheater soll dabei nicht nur für mehr Prestige sorgen. Das Theater möchte sich auch künftig weiterentwickeln – künstlerisch, digital und nachhaltig.
Auch als neues Bayerisches Staatstheater bleibt das Theater Regensburg weiterhin ein Kommunalunternehmen. Mit dem neuen Titel erhält das Haus jedoch eine landesweite Bedeutung.
Für Regensburg und die Kulturlandschaft in Bayern markiert dieser Tag einen historischen Schritt.