Ob Bauchweh, gebrochene Pfote oder akuter Watteverlust: In der Teddyklinik in Regensburg werden kranke Kuscheltiere liebevoll versorgt. Medizinstudenten kümmern sich mit viel Fingerspitzengefühl um die flauschigen Patienten und wollen Kindern dabei die Angst vor Ärzten und Krankenhäusern nehmen.
In der Teddyklinik durchlaufen die Stoffpatienten verschiedene Stationen. Dort werden die Kuscheltiere gründlich untersucht, geröntgt, verbunden und natürlich auch getröstet. Die kleinen Besucher erleben dabei spielerisch, wie ein Arztbesuch oder ein Aufenthalt im Krankenhaus abläuft.
Behandelt werden die Patienten von Medizinstudenten, die sich mit viel Geduld um die Kuscheltiere kümmern. Gelegentlich gehört auch eine extra Runde Kuscheln zur Behandlung.
Laut Prof. Dr. Michael Kabesch leiden derzeit besonders viele Kuscheltiere unter akutem Bewegungsmangel. Vermutlich seien zu viel Sofa und zu wenig Abenteuer die Ursache für die Beschwerden der flauschigen Patienten.
Wer zuhause noch einen kleinen Pflegefall sitzen hat – egal ob Katze, Maus, Hund oder Dino – kann am Samstag von 9 bis 15 Uhr beim Familientag in der Teddyklinik der Klinik St. Hedwig vorbeischauen.
Dort bekommen alle Kuscheltiere Hilfe – und vielleicht sogar ein Rezept für mehr Kuschelsport.